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Mondphase
MONDPHASE
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"Das Schöne an dem Chan hier is: Das man auch mal Gehirnstuhl haben kann ohne gleich belächelt zu werden :D" (DrPeppiX)
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Ägyptische Götter

A

Ahmose-Nerfertari:
Gemahlin und Schwester von Ahmose I. (1550-1525 v.Chr.) und Mutter von Amenophis I. (1525-1504 v.Chr.)
Regierte während der Herrschaft ihres Sohnes.
Später wurde sie als Wächterin der Nekropole von Theben verehrt.
Eine besondere Stellung hatte sie in Deir el-Medinah, denn sie und ihr Sohn Amenophis I. haben das Viertel der Arbeiter des Tals der Könige gegründet

Aker:
Verkörpert die Erde.
Ist dargestellt als schmaler Landstreifen, mit jeweils einem Ende als Löwen- oder Menschenkopf.
Manchmal auch in Gestalt zweier Löwen dargestellt, die sich den Rücken zukehren – ein Tier schaut gen Westen, wo die Sonne untergeht und das Reich der Toten ist, ein Tier nach Osten, wo die Sonne jeden Morgen aus der Finsternis hinaustritt.
Beide Löwen bewachen jeweils den Ein- und Ausgang zur Unterwelt

Ama:
Einer der 12 Götter, ein „Überbringer“ oder „Träger“, der auf seinem Kopf die Schlange Mehen durch den 11. Teil der Unterwelt trägt und die Barke des Sonnengottes Re führt.
Die anderen Götter sind Fa, Amu, Athpi, Ermenu, Netru, Mehni, Reta, Sekhenu, Semsem, Shepu und Shetu.

Amaunet:
Verkörpert den Windhauch und die Luft bei der Schöpfungsgeschichte von Hermopolis.
Wird schlangenartig dargestellt.
Das männliche Gegenstück ist Amun.

Amenhotep:
(Amenophis) Sohn des Hapu.
War oberster Schreiber und Wesir unter Amenophis III. (1388-1351/50 v. Chr.)
Wurde wegen seiner Weisheit und heilenden Kräfte verehrt.

AmmitAmmit:

(Ammut)
Beiname: Die große Fresserin
Kopf eines Krokodils, Vorderteil eines Löwen und Hinterteil eines Nilpferdes.
Wenn das Herz der Toten durch Sünden, die der Verstorbene begangen hat, schwerer war, als die Feder der Maat, fraß Ammit das Herz auf und der Tote konnte nicht weiterleben.

Amentet:
(Imentit)
Göttin des Westens.
Verkörpert das Totenreich.
Empfängt die Toten.
Wird auch mit der Göttin Hathor zu Hathor-Amentet verbunden, wurde wie ihre Mutter, Ahmose Nefertari, als Schutzgottheit von Theben verehrt.

Amset:
(Imset)
Einer der vier Horussöhne.
Menschengestaltig.
Schützt die Leber des Verstorbenen.

Amu:
Einer der 12 Götter, ein „Überbringer“ oder „Träger“, der auf seinem Kopf die Schlange Mehen durch den 11. Teil der Unterwelt trägt und die Barke des Sonnengottes Re führt.
Die anderen Götter sind Fa, Ama, Athpi, Ermenu, Netru, Mehni, Reta, Sekhenu, Semsem, Shepu und Shetu.

AmunAmun:

„Der Verborgene“
Die hohe Federkrone und das oftmals blau gezeichnete Gesicht weisen darauf hin, dass er der Gott des Windes ist. Er ist aber auch Schöpfergott (in dieser Funktion meistens als Gans dargestellt) und Fruchtbarkeitsgott (Widder); als Schlange erhält er den Beinamen Kematef („der, welcher seine Zeit vollendet hat“)
Ab dem Mittleren Reich besondere Vormachtstellung.
Im Neuen Reich wurde er mit Re verbunden „Amun-Re“.
Wird auch mit der Schöpfungsgeschichte von Hermopolis verbunden. Hier wird er froschartig dargestellt und sein weibliches Gegenstück ist Amaunet.
Hauptkultort: Theben

Anat:
Westsimitische Göttin, die seit der Ramessiden-Zeit auch in Ägypten verehrt wurde.
Meist trägt sie ein Schild, eine Streitaxt und einen Speer.
Auf dem Kopf trägt sie eine hohe Krone mit Straußenfedern.
Kriegsgöttin, die für den Schutz des Königs, seiner Pferde und des Streitwagens verantwortlich war
bei dem Volke wurde sie als Schutzgottheit gegen wilde Tiere verehrt.

Anhuret:
„dDr die Ferne bringt“, griechisch Onuris.
Gatte der Mehjt.
Erscheint oft als bärtiger Mann mit einem Schwert und vier Federn auf seinem Kopf.
Galt als Jagdgott und Himmelsgott und wurde so auch mit Schu gleichgesetzt (Anhuret-Schu).
Hauptkultort: This (Thinis, Tanis)

AnubisAnubis:

„Der, der in den Mumienbinden ist“
Schakalköpfiger Gott der Einbalsamierer.
Wahrscheinlich durch eine Affäre des Osiris mit der Nephthys entstanden.
Beschützer und Begleiter der Toten.

Anuket:
(griechisch Anukis)
Eigentlich nubische Göttin.
Die Gazelle wurde als heiliges Tier der Anuket verehrt.
Zusammen mit Chnum und Satis bildet sie die Göttertriade von Elephantine.

Apis:
Heiliger Stier.
Galt als Verkörperung des Gottes Ptah.
In regelmäßigen Abständen wurde ein neuer Apis-Stier mit schwarzem Fell und weißen Flecken am Kopf sowie das Abbild eines Geiers auf dem Rücken geboren. Der Jungstier wurde zu seiner Kultstätte in der Nähe des Ptah-Tempels in Memphis gebracht, während der alte Apis-Stier feierlich im Nil ertränkt wurde. Der Leichnam wurde mumifiziert und in einem Granitsarkophag im Serapeum (eine unterirdische Grabkammer in Sakkara) bestattet. Der tote Stier wurde mit Osiris gleichgesetzt und so zu Osiris-Apis. (Gr. Serapis)

ApophisApophis:

Schlangendämon, der für das Böse und das Chaos steht.
Jeden Morgen und Abend bedroht er die Barke des Sonnengottes und damit auch die Welt.
Seth beschützt Re und bezwingt Apophis, zerstört ihn aber nicht; das Morgen- und das Abendrot steht für das Blut der Schlange.
Das Bild zeigt die gefesselte Apophis-Schlange.

Astarte:
Göttin westsimitischer Herkunft.
Wurde seit der 18. Dynastie bis hinein in die Ptolemäerzeit verehrt.
Als Göttin der Liebe wird sie mit Hathor gleichgesetzt und trägt das Sistrum als Kopfschmuck.
Als Göttin des Krieges ist sie zusammen mit Anat die „Herrin der Pferde und Wagen“ und beschützt den König im Feldzug. In dieser Funktion wird sie mit einem Schild und Speer und einer Krone mit Federn (manchmal auch ein Bänderpaar) dargestellt.
Wurde dem Gott Seth zugestellt.
Wurde besonders in Memphis verehrt, wo sie als Tochter des Ptah galt.

AtonAton:

Wird als Sonne dargestellt, dessen Strahlen in Hände enden und der Königsfamilie ein Lebenszeichen (Ankh) entgegenstreckt.
War vorher eine Erscheinungsform des Re („sein Leib ist der Aton“) bevor er von Thutmosis IV. personifiziert wurde.
Amenophis III. rief in der Hauptstadt des Sonnengottes Heliopolis eine Priesterkaste für den Gott Aton aus.
Unter Amenophis IV. wurde Aton zur Reichsgottheit und verdrängte alle anderen Götter. Ihm zu Ehren änderte er seinen Namen in Echnaton („dem Aton wohlgefällig“) und gründete eine neue Hauptstadt – Achetaton („Horizont des Aton“) (heute Amarna).
Unter Tutanchamun wurde Aton wieder durch Amun ersetzt.

AtumAtum:

Schöpfergott von Heliopolis.
Wird auch als Abendsonne bezeichnet, die ihren Nachtweg durch die Unterwelt zurücklegt.
Wird oft menschengestaltig mit der Doppelkrone Ägyptens dargestellt, hat aber auch viele Tiergestalten: als Schöpfergott: Löwe, Schlange; als Sonnengott: u.a. Widder, Käfer, Ichneumon.
Hauptkultort: Heliopolis

Atphi:
Einer der 12 Götter, ein „Überbringer“ oder „Träger“, der auf seinem Kopf die Schlange Mehen durch den 11. Teil der Unterwelt trägt und die Barke des Sonnengottes Re führt.
Die anderen Götter sind Fa, Ama, Amu, Ermenu, Netru, Mehni, Reta, Sekhenu, Semsem, Shepu und Shetu.


B

Ba-neb-dêdet:
„Bock, Herr von Dêdet“.
Wurde meist als Widder dargestellt.
Der Bock war Symbol der Fruchtbarkeit, besonders der Zeugungskraft.
Frauen baten ihn um Kindersegen.
Hauptkultort war Mendes (ägyptisch Dêdet).

BastetBastet:

Seit dem Alten Reich löwengestaltig dargestellt.
Ab dem Mittleren Reich auch katzengestaltige Göttin.
Von da an wird ihr wütendes Wesen nach und nach an die Göttin Sachmet weitergegeben.
Mutter des Löwengottes Miysis.
Tochter des Sonnengottes.

Benu:
Ableitung des Wortes uben – „leuchten“, „aufgehen“.
Griechisch Phönix.
Heiliger Vogel von Heliopolis.
Zunächst wahrscheinlich eine Bachstelze, später ein Reiher.
Seine Verbindung mit den Sonnengott hat er wahrscheinlich weil er aus dem Wasser auftaucht, wie die Sonne am Morgen.
Wohnte auf den Ben-ben Steinen (Obelisken) oder auf den heiligen Weidenbäumen.
Der Benu galt als Ba des Re und als Erscheinungsform des Osiris.
In der griechischen Mythologie war der Phönix ein Symbol für ein neues Leben, das sich aus dem Flammentod erhebt – ein Bild, das uns an die aus der Morgenröte emporsteigenden Sonne erinnert.

BesBes:

Zwerggestaltiger Gott, der ursprünglich wahrscheinlich ein Löwengott gewesen ist, da man noch Ansätze von Ohren, Schwanz und Mähne eines Löwen erkennen kann.
Schutzgeist, der das Haus vor Schlangen und bösen Geister beschützen sollte. Außerdem sollte er noch mit Gesang, Tanz und lauten Instrumenten, wie Trommel und Tamburine, die bösen Geister vertreiben
besonders in der Spätzeit findet man ihn auf zahlreichen Hausgegenständen wie Spiegel, Parfümfläschchen und Betten.
Als Schutzgott der Toten waren die runden Kopfstützen der Mumien mit seinem Abbild verziert


C

ChepreChepre:

(Chepri)
Die Morgensonne.
Wird als Mistkäfer (Skarabäus) oder als Mensch mit Skarabäuskopf dargestellt.

ChnumChnum:

„Widder“
Widderköpfiger Gott der Nilüberschwemmung, die die Felder Ägyptens fruchtbar machte.
Schöpfergott: er formt die Kinder aus Ton und lässt sie im Samen im Leib der Mutter gelangen.
Auf seiner Töpferscheibe schuf er auch die Götter.
Mit der Geburtsgöttin Heket hilft er bei der Entbindung.
Hauptkultort: Elephantine

ChonsChons:

„Durchwandler“
Falkenköpfig mit Mondsichel oder Sonnenscheibe.
Auch als Kind mit Seitenlocke und mumiengestaltig dargestellt.
Sohn des Amun und der Mut.
Wird oft als Mondgott bezeichnet (Daher auch „Durchwandler“, weil er als Mondgott in der Nacht den Himmel durchquert).
Orakelgott.
Beschützer vor Krankheiten und wilden Tieren.


D

Duamutef:
Einer der vier Horussöhne.
Wird als Schakal dargestellt.
Schützt den Magen des Verstorbenen.

Dun-Anui:
Falkengott.
Symbolisiert den Osten (Horus den Süden, Seth den Norden, Thot den Westen).


E

Ermenu:
Einer der 12 Götter, ein „Überbringer“ oder „Träger“, der auf seinem Kopf die Schlange Mehen durch den 11. Teil der Unterwelt trägt und die Barke des Sonnengottes Re führt.
Die anderen Götter sind Ama, Amu, Athpi, Fa, Netru, Mehni, Reta, Sekhenu, Semsem, Shepu und Shetu.


F

Fa:
Einer der 12 Götter, ein „Überbringer“ oder „Träger“, der auf seinem Kopf die Schlange Mehen durch den 11. Teil der Unterwelt trägt und die Barke des Sonnengottes Re führt.
Die anderen Götter sind Ama, Amu, Athpi, Ermenu, Netru, Mehni, Reta, Sekhenu, Semsem, Shepu und Shetu.


G:

GebGeb:

Mann, manchmal mit einer Gans auf dem Kopf – Gott der Erde, der Pflanzen und der Lebewesen.
Ist aber auch für die Körper der Toten verantwortlich.

 


H

Hah (Heh):
Gott der Unendlichkeit.
Gott der Endlosigkeit der Zeit.
Sein Bild bedeutet in den Hieroglyphen „Million“.
Als Himmelsträger wird er kniend und mit erhobenen Armen dargestellt.
Ist in einer Reihe mit dem Luftgott Schu und Amun als Windgott.
Manchmal auf königlichen Herrschaftsinsignien zu finden, wo er dem König ein langes Leben sichern sollte.

HapiHapi:

Wird als Mann mit einer Papyrus- oder Lotospflanze auf dem Kopf gezeigt.
Seine Hautfarbe ist meist blau oder grün und seine Brüste und Bauchmuskeln sind herabhängend, was ihm zum Gott der Nilüberschwemmung und der Fruchtbarkeit macht.
Lebt in Felsenhöhlen des Kataraktengebietes und besaß in Assuan seine Hauptkultstätte einer der Horussöhne.
Wird affenköpfig dargestellt.
Bewacht die Lunge des Verstorbenen.

HaroerisHaroeris:

Mann mit Falkenkopf oder als Falke.
5. Kind des Geb und der Nut.
Steuermann der Sonnenbarke des Re.

Harsomtus:
Schöpfergott in Gestalt eines Kindes oder einer Schlange.
Oft auf einer Lotosblüte dargestellt.

HathorHathor:

„Haus des Horus“
Wird als Kuh oder Frau mit Kuh-Attributen (Gehörn, Ohren) dargestellt, zwischen den Hörnern trägt sie die Sonnenscheibe; manchmal auch als Frau mit Kuhohren dargestellt; als Kuh trägt sie den Namen Mehet-weret.
Tochter des Re und Gemahlin des Horus, mit dem sie den Sohn Ihi hat.
Göttin der Liebe, Fruchtbarkeit, Musik und des Tanzes.
In Theben wird sie als Totengöttin verehrt.
Wenn sie wütend ist, kann sie sich auch in eine unbezähmbare und rächende Löwin verwandeln (Von der Vernichtung der Menschheit).
Hauptkultort: Dendera.

Hatmehit:
„Die erste der Fische“.
Gaugöttin von Mendes (Unterägypten).
Wird als Frau mit Fischkopf dargestellt.

Hauhet (Hehet):
Verkörpert die Ewigkeit des Raumes.
Ist das weibliche Gegenstück zu Huh und wird schlangenartig dargestellt.

Hekaib (Heqaib):
Hoher Beamter aus der 6. Dynastie.
Ab dem Mittleren Reich Schutzpatron aller Schichten.
Man vermutet, dass er durch die friedvolle Beendigung der Nubienkriege vergöttlicht wurde.
Galt als „Mittler-Gott“ und „Patron im Jenseits“.
Kult auf der Insel Elephantine.

Heket (Heqet):
Froschgestaltige Göttin.
Gefährtin des Chnum.
Zusammen mit anderen Göttern hilft sie bei der Entstehung und Entbindung des Kindes.

Herischef – „der auf dem See“
Griechisch Harsaphes.
Fruchtbarkeitsgott in Widdergestalt.
Wird durch die Sonne als Kopfschmuck mit Re identifiziert und taucht in einem Schöpfungsmythos aus dem Urwasser heraus (daher sein Name).
Wenn er die Atef-Krone trägt, wird er mit Osiris als Fruchtbarkeitsgott gleichgesetzt.
Verehrung als Spender der Speisen, der die Opfergaben auf Bildnissen vor den Göttern trägt.

Hike:
Der „Zauber“.
Soll zusammen mit Sia, die planende „Einsicht“ und Hu, der „Ausspruch“, Re bei der Schöpfung geholfen haben; seine Magie realisierte die Worte des Sonnengottes.
Im Neuen Reich kamen noch Irj, das „Tun“, Sedjem, das „Hören“ und Schai, die „Bestimmung“ hinzu
fährt mit auf der Sonnebarke des Re.

HorusHorus:

„Der Ferne“
Sohn des Osiris und der Isis.
Wird entweder als falkenköpfiger Mensch oder nur als Falke dargestellt.
Seine ausgespannten Flügel galten als Himmel, seine Augen als Sonne und Mond.
Der Pharao ist der Horus auf Erden.
Weitere Formen des Horus sind Harpokrates und Haroeris.
Hauptkultort: Edfu.

Hu:
Der „Ausspruch“.
Nach einem Mythos entstand er aus Blutstropfen bei der Beschneidung Res.
Soll zusammen mit Sia, die planende „Einsicht“ und Hike, der „Zauber“, dessen Magie die Worte des Sonnengottes realisierte, Re bei der Schöpfung geholfen haben.
Im Neuen Reich kamen Irj, das „Tun“ und Sedjem, das „Hören“, sowie Schai, die „Bestimmung“ hinzu.
Fährt mit auf der Sonnebarke des Re.

Huh:
Verkörpert die Ewigkeit des Raumes bei der Schöpfungsgeschichte von Hermopolis.
Wird froschartig dargestellt.
Das weibliche Gegenstück ist Hauhet.

Hi (Ihj):
Gott der Musik.
Seine Mutter ist Hathor, sein Vater Horus.
Der Name ist von ihr (Rind) abgeleitet und bedeutet soviel wie Kälbchen –> Verbindung zu Hathor.
Trägt oft die Jugendlocke und das Sistrum.
Mit seinem Sistrum soll er auch das Böse von den Gräbern der Toten abhalten.


I

ImhotepImhotep:

Wird oft kniend und mit einer Papyrusrolle auf den Knien dargestellt.
Hohepriester von On (Heliopolis), Ratgeber des Königs Djoser und Erbauer des ersten großen Steinmonumentes – der Stufenpyramide von Sakkara.
Im Mittleren Reich wurden Weisheitssprüche auf ihn bezogen.
Im Neuen Reich wurde jedes Mal, wenn man etwas schreiben wollte, ein Tropfen der Tinte ihm zu Ehren verspritzt.
In der Spätzeit wurde er vollends als Gott verehrt und galt als Heilgott und Sohn des Ptah.

IsisIsis:

„Sitz, Thron“.
Wird mit einem Thron, die Hieroglyphe ihres Namens gezeigt.
Gemahlin und Schwester des Osiris.
Mutter- und Schutzgöttin.
Zusammen mit ihrer Schwester Nephthys trauert sie um die Toten (wobei die beiden auch als Raubvögel (Weihen) dargestellt wurden).
Wird in Gräbern oft mit Flügeln gezeigt, mit denen sie den Toten neuen Lebenshauch zufächern soll
ab dem Neuen Reich auch Darstellung mit einem Kuhgehörn, und somit wird sie mit der Göttin Hathor gleichgesetzt.
Isis war bis hinein in die römische Zeit eine der beliebtesten Göttinen.


J

Joh:
Einer der Mondgötter.
Trägt wie Chons, Mondsichel und -scheibe auf dem Kopf.


K

Kadesch:
Stammt aus dem vorderasiatischen Raum und wurde im Neuen Reich übernommen.
Ihr Name leitet sich wahrscheinlich von den Kedeschen ab, die Tempelprostituierten Palästinas.
Göttin des Liebeslebens.
Wird meistens nackt auf einem Löwen stehend mit Blumen in den Händen dargestellt.
In den Händen trägt sie oft je eine Schlange und wegen ihrer Gleichheit zu Hathor ein Sistrum als Kopfschmuck, den sie zwischen den Hörnern und der Sonnenscheibe trägt.
Mit Min und Reschef bildet sie eine Göttertriade (Götterfamilie bestehend aus drei Mitgliedern, meistens Mutter, Vater und Kind).

Kauket (Keket):
Verkörpert die Urfinsternis bei der Schöpfungsgeschichte von Hermopolis.
Wird schlangenartig dargestellt.
Das männliche Gegenstück ist Kuk.

Kebehsenuef:
Einer der vier Horussöhne.
In Falkengestalt dargestellt.
Schützt die Gedärme des Verstorbenen.

Krophi:
Flussgott aus Assuan.
Hockt zusammen mit Mophi unter den Felsen und bewegt das Wasser des Nils.

Kuk (Kek):
Verkörpert die Urfinsternis bei der Schöpfungsgeschichte von Hermopolis.
Wird froschartig dargestellt.
Das weibliche Gegenstück ist Kauket.


M

MaatMaat:

Erkennt man immer an der Straußenfeder auf dem Kopf.
Tochter von Amun.
Göttin der Gerechtigkeit.
Vor dem Totengericht musste das Herz des Verstorbenen auf eine Waagschale, die Feder der Maat auf eine andere gelegt werden. Wenn das Herz genauso leicht war wie die Feder, also rein von irgendwelcher Schuld, durfte der Verstorbene das Totengericht passieren. Wenn das Herz schwerer war,
wurde es von Ammit gefressen und die Seele konnte nicht mehr weiterleben.
Personifikation der Weltordnung.
Maat stellt die Personifizierung der Weltordnung; sie verkörpert die Begriffe Recht, Wahrheit und Gesetzmäßigkeit.
Sie gilt als Tochter des Weltschöpfers Re. Maat gleicht fast einer welthaltenden Substanz, von der alle Dinge leben, selbst die Götter „leben von Maat“, wie es in einem Sargtext heißt. Der Pharao ist der „Geliebte der Maat, der in seiner Gesetzen in ihr lebt“. Richterliche Vernehmungen fanden mit Vorliebe an Kultstätten der Göttin statt; die Richter galten als ihre Priester. Auf Abbildungen trägt Maat eine Straußenfeder auf ihrem Haupt.

Mafdet:
Wird als katzenartiges Wesen, das eine Stange hinaufläuft dargestellt.
Die Stange ist als Hinrichtungsgerät zu sehen: es bestand aus einer gebogenen Stange, um deren Schaft eine Strickrolle mit Messer befestigt war.
Mafdet wurde besonders in älterer Zeit verehrt und galt als Erscheinungsform der richterlichen Gewalt
im späten Neuen Reich wird sie auch bei der Totengerichtsszene gezeigt.
Sollte auch vor Schlangen schützen.

Mahes (gr. Miysis):
Der „wildblickende“ Löwengott ist der Sohn der Bastet.
Hatte den Beinamen „Herr des Gemetzels“, war also ein Kriegsgott.
Hauptkultort: Leontopolis.

Mehjt (Mehyt, Menhit):
Löwengöttin.
Gefährtin des Onuris.
Hat ähnliche Charakterzüge wie Sachmet.
Hauptkultort: Esna.

Mehni:
Einer der 12 Götter, ein „Überbringer“ oder „Träger“, der auf seinem Kopf die Schlange Mehen durch den 11. Teil der Unterwelt trägt und die Barke des Sonnengottes Re führt.
Die anderen Götter sind Fa, Ama, Amu, Athpi, Ermenu, Netru, Reta, Sekhenu, Semsem, Shepu und Shetu.

Merserger:
„Die das Schweigen liebt“
Schlangengestaltige Göttin.
Lebt in den Bergen über dem Tal der Könige, das sie schützen soll.
Fand besondere Verehrung bei den Arbeitern der Totennekropole.
Sie sollte alle Verbrecher mit Blindheit oder Schlangengift strafen.
Half den Reumütigen aber auch mit Heilmitteln.

Meschenet:
Geburtsgöttin, die bei der Geburt des Kindes sein Schicksal bestimmen konnte.
Wurde in Gestalt eines Ziegels verehrt, auf dem die Frauen in Hockstellung ihre Kinder gebaren.
Manche Abbildungen zeigen sie als Ziegelstein mit weiblichen Kopf oder als Frau mit einem Ziegelstein auf dem Kopf.
Als Totengöttin half sie den Menschen bei ihrer Wiedergeburt im Totenreich und nahm auch am Totengericht teil.

Methyer:
Die Göttin ist die Verkörperung des Urgewässers.
In Gestalt einer Kuh bringt sie den Sonnengott zur Welt und hebt ihn auf ihren Hörnern den Himmel empor.

MinMin:

Gott der Zeugungskraft und männlichen Fruchtbarkeit.
Wird als Mann mit erigiertem Glied dargestellt; seinen rechten Arm hebt er angewinkelt nach oben und hält eine Geißel; auf seinem Haupt trägt er zwei Federn mit einem langen Band, das ihm auf den Rücken fällt.
Man sieht ihn oft zusammen mit Lattichpflanzen (siehe Bild rechts), die als Aphrodisiakum galten, wahrscheinlich weil ihr Saft an Samenflüssigkeit erinnerten oder sie die Form eines Gliedes hatten.
Min wurde auch als Acker- und Fruchtbarkeitsgott verehrt.
Hauptkultort: Koptos.

Month:
Wird als Falke mit einer Sonnenscheibe und zwei Federn als Kopfschmuck dargestellt.
Kriegsgott.
Besiegte die Gegenspieler der Götter und sollte somit auch den König bei seinem Sieg über die Feinde helfen.
Besondere Verehrung wurde ihm in der 11. Dynastie zuteil, als sich viele Pharaonen Mentuhotep („Month ist zufrieden“) nannten.
Hauptkultstätte war zu dieser Zeit Theben, aber Amun löste ihn hier nach und nach ab, später wurde Hermonthis zum Hauptkultort.

Mophi:
Flussgott aus Assuan
Hockt zusammen mit Krophi unter den Felsen und bewegt das Wasser des Nils.

MutMut:

„Mutter“.
Gemahlin des Amun.
Erscheint oft mit einem bunten Gewand und trägt auf dem Kopf eine Geierhaube und die Krone Ober- und Unterägyptens; in der Hand trägt sie manchmal auch das Papyrus- oder Lilienszepter Oberägyptens
auch als Löwe dargestellt.
Im Neuen Reich verschmolz sie auch mit der Kriegsgöttin Sachmet und wurde so zur Mut-Sachmet.


N

Naunet:
Verkörpert das Urgewässer, aus dem der Schöpfergott hervortrat.
Ist das weibliche Gegenstück zu Nun und wird schlangenartig dargestellt.

Nechbet:
Die Geiergöttin war ursprünglich nur eine Ortsgöttin, ihr Einfluss wurde aber mit der Zeit immer größer, so dass sie schon bald Oberägypten verkörperte, während Uto (Wadjet) Unterägypten regierte.
Sie war Schutz- und Muttergöttin des jungen Königs.
Erscheint oft als Geier mit ausgebreiteten Flügeln, der die Symbole der Ewigkeit in den Krallen hält.
Wenn er sie einen ihrer Flügel nach vorne streckt gilt sie als Schutzgottheit.

Necheni:
Falkengott mit hoher Federkrone.
War kurze Zeit Hauptgott der Stadt Elkab (Nechen), bevor er mit Horus gleichgesetzt wurde.

Nefertem:
Erkennbar an der Lotosblüte auf dem Kopf (manchmal auch mit 2 Federn auf der Blüte).
Gott des Wohlgeruchs.
Sohn des Ptah und der löwengestaltigen Göttin Sachmet, deswegen wird er auch manchmal als Löwe oder auf dem Rücken eines Löwen dargestellt.

Nehemet-await (Nehmet-awai):
„Die sich des Beraubten annimmt“.
Schutzgöttin für Recht und Gerechtigkeit.
Gewinnt besonders in römischer Zeit immer mehr an Bedeutung.
Durch ihr Kuhgehörn, die Sonnenscheibe und das Sistrum wird die Verbindung zu Hathor deutlich.
Aber auch mit Isis, denn sie wird manchmal auch beim Stillen eines Kindes dargestellt.
Zusammen mit ihrem Gatten Thot und ihrem Sohn Schepsi bildet sie die Triade von Hermopolis.

NeithNeith:

Kriegsgöttin.
Ihre Attribute waren Bogen, Pfeile und Schild.
Segnete die Waffen des Jägers.
Im Alten Reich wurde sie Gefährtin desSeth, mit dem sie den Krokodilsgott Sobek zeugte.
Im Neuen Reich wurde sie als „Gottesmutter“ verehrt, war also eine der Schöpfungsgötter.
Ist auch eine der Totengöttinnen, die zusammen mit Selket, Isis und Nephthys an der Totenbahre des Osiris wachten.
Als Göttin der Webkunst war sie für die Mumienbinden verantwortlich.
Hauptkultort: Sais.

Neper:
Korngott.
Sargtexte bezeichnen ihn als einen „der lebt, nachdem er gestorben ist“ (wie die Saat und Ernte).

NephthysNephthys:

„Herrin des Hauses“.
Auf ihrem Kopf trägt sie die Hieroglyphe ihres Namens.
Tochter von Nut und Geb und Gemahlin und Schwester des Seth.
Mit Isis geleitet sie die Verstorbenen in das Reich der Toten und trauert um sie.

Netru:
Einer der 12 Götter, ein „Überbringer“ oder „Träger“, der auf seinem Kopf die Schlange Mehen durch den 11. Teil der Unterwelt trägt und die Barke des Sonnengottes Re führt.
Die anderen Götter sind Fa, Ama, Amu, Athpi, Ermenu, Mehni, Reta, Sekhenu, Semsem, Shepu und Shetu.

NunNun:

Verkörpert das Urgewässer, aus dem der Schöpfergott hervortrat.
Wahrscheinlich in Hermopolis wurde er als männliche Gottheit personifiziert und erhielt einen Froschkopf
wurde als Frosch dargestellt.
Sein weibliches Gegenstück ist Naunet.

 

NutNut:

Himmelsgöttin.
Tochter des Luftgottes Schu und Gattin des Erdgottes Geb.
Mutter des Osiris.
Ihr überdimensionaler Leib ist das Firmament.
Jeden Abend verschluckt sie die Sonne und gebiert sie, nach der nächtlichen Wanderung durch ihren Körper, am nächsten Morgen wieder.


O

Onuris:
Griechisch für Anhuret

OsirisOsiris:

„Sitz des Auges“.
Als Herrscher über die Unterwelt wird er als Mumie und mit der Krone Ober- und/oder Unterägyptens und mit Königsinsignien (Krummstab und Peitsche) dargestellt.
Seine Gesichtsfarbe ist entweder weiß (wie die Mumienbinden), schwarz (Hinweis auf die Welt der Toten) oder grün –> Fruchtbarkeitsgott (dann hat er meistens eine mit Federn besetzte Kornkrone auf).
Spielt die Hauptrolle im berühmtesten Mythos Ägyptens, der Osirismythos.
Hauptkultort: Abydos.


P

Pachet:
„Die Reißende“.
Löwengöttin.
Lebte an Wadieingängen und hat ähnliche Charakterzüge wie Sachmet.

PtahPtah:

Trägt immer ein enganliegendes Gewand und eine enge Kappe.
Schutzgott der Handwerker und Künstler.
Schöpfergott: er erschuf die Menschen durch Gedanken und mit Worten.
Hauptkultort: Memphis.
Während des Neuen Reiches verschmolz er mit einem weiteren Gott aus Memphis, dem falkengestaltigen Sokar, woraus der Gott Ptah-Sokar entstand und schließlich zu Ptah-Sokar-Osiris wurde, dessen Abbild oft auf Grabbeigaben zu sehen war.


R

Rat:
Weibliches Gegenstück zu Re.
Wird oft „Rat der beiden Länder genannt“.

ReRe:

Die Sonne selbst.
Hat verschiedene Erscheinungsformen als Tier, je nach Ort ist er: Löwe, Schakal, Kater, Spitzmaus, Ichneumon, Krokodil oder Fisch; manchmal auch mumienförmig mit Schlangenkopf dargestellt.
Mit Falkenkopf und der Sonnenscheibe darauf ist er Re-Harachte („Re-Horus-im-Horizont“), der auf seiner himmlischen Barke den Lauf der Sonne symbolisiert. Der Pharao hoffte, nach seinem Tod mit Re-Harachte in diese Barke zu steigen.
Hauptkultort Heliopolis.
In Theben wird er mit Amun verbunden –> Amun-Re.

Renenutet:
Wird als „Herrin des Fruchtlandes“ und „Herrin der Scheunen“ bezeichnet.
Ihr Name setzt sich aus „renen“ (Nahrung) und „utet“ (Schlange) zusammen.
Göttin der Landwirtschaft und der Ernte.
Sie wird schlangengestaltig oder schlangenköpfig dargestellt; manchmal trägt sie noch den kleinen Korngott Neper bei sich.
Für sie opfern die Bauern bei der Ernte oder beim Keltern des Weines.
Griechisch Thermuthis – wird hier als Wesen mit Schlangenkörper und Frauenkopf dargestellt und mit Isis verbunden.

Renpet:
„Jahr“.
Göttin der Zeit, der Jugend und des Frühjahrs.

Reschef:
Ursprünglich kanaanäischer Gott (Resep).
Wurde mit einer Kopfbedeckung ähnlich der oberägyptischen Krone, aber anstatt eines Uräus mit einem Gazellenkopf dargestellt und trug einen Schild und eine Keule.
Galt als Seuchenbringer und Blitzgott.
Im Neuen Reich wurde er zum Kriegsgott und einer beliebten Schutzgottheit.

Reta:
Einer der 12 Götter, ein „Überbringer“ oder „Träger“, der auf seinem Kopf die Schlange Mehen durch den 11. Teil der Unterwelt trägt und die Barke des Sonnengottes Re führt.
Die anderen Götter sind Fa, Ama, Amu, Athpi, Ermenu, Mehni, Netru, Sekhenu, Semsem, Shepu und Shetu.


S

SachmetSachmet:

„Die Mächtige“.
Gattin des Ptah.
Häufig mit menschlichen Körper und Löwenkopf dargestellt.
Kriegsgöttin, vor der sich selbst Anhänger Seths und die Apophisschlange fürchteten.
Der heiße Wüstenwind galt als ihr Atem.
War aber auch Heilgöttin.
Hauptkultort: Memphis.

Satis (Satet, Setjet):
Auf Bildern wird sie in menschlicher Gestalt mit der oberägyptischen Krone auf dem Haupt, an dessen Seite zwei Antilopenhörner sitzen, dargestellt.
Seit dem Mittleren Reich „Herrin von Elephantine“ und Gattin des Schöpfergottes Chnum.
Spenderin des Wassers, das sie den Toten für die Reinigung darbietet.
In Verbindung mit Hathor wurde sie ebenfalls als Liebesgöttin verehrt.

Schepsi – „der Edle“:
Wird seit der 18. Dynastie verehrt.
Menschengestalt mit Sonnen- oder Mondscheibe auf dem Kopf, manchmal auch mit Falkenkopf und Doppelkrone oder mit Ibiskopf und Mond –> enge Verbindung zu den „Himmelsgöttern“.
In der Ptolemäer-Zeit wird er der Achtheit von Hermopolis vorangestellt (siehe Schöpfungsgeschichten).
Zusammen mit seinen Eltern Thot und Nehemet-await bildet er die Triade von Hermopolis.

Schesmu:
Gott der Presse für Wein und Öl.

SchuSchu:

Wird meistens mit dem Schriftzeichen seines Namens (einer Feder) auf dem Kopf abgebildet, manchmal auch mit Löwenkopf.
Luftgott.
Verkörpert den Raum zwischen Himmel und Erde.
Bruder und Gemahl der Feuchtigkeit Tefnut.

 

SelketSelket (Serket, gr. Selkis):

Beiname: „die die Lungen atmen lässt“.
Bekannt als Skorpiongöttin.
Schutzgöttin des Lebens und der Toten.

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