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Artus-Sage

Jeder kennt die Legenden von König Artus, mit seinem Schwert Excalibur. Doch gab es ihn in Wirklichkeit und was ist Fakt an der Legende?
Ein paar Fakten werde ich auflisten, dennoch kann damit nicht die Existenz von Artus bewiesen werden.

Im 11Jhd.wurde das erste mal die Legende von Artus erzähl.  Geoffrey of Monmouth (1100-1154) erzählt in seinem Buch „Geschichte der Könige Brittaniens“ das erstemal von Artus und seinem Leben. Man weiß allerdings das einiges in seinem Buch, reine Fantasy ist. Die berühmteste Artus sage, die noch heute von Schriftstellern und Drehbuchautoren genutzt wird stammte von  Sir Thomas Malory (1416-1471) „Morte Dathur“ hiess sein Werk.
Artus hat ca. zwischen 450 und 537 n. Chr. gelebt und von 475 bis 537 n. Chr. soll er regiert haben. Man weiß nicht genau ob er ein König war oder ein Heerführer, da spalten sich die Fakten, der Historiker.

Einige Teile der Sage weiß man allerdings Heute entstammen der Fantasy, so gab es um 400-500n. Chr. keine Ritterspiele. Sie enstammen dem 11. und 12Jhd n. Chr.
Die Historiker konnten sich bisweilen auch ´noch nicht 100% einigen, ob Artus eine Person war oder eine Kombination aus mehreren Feldherren, Königen und Rittern dieser Zeit. Viele historische Schlachten wurden in die Sage eingebaut. Ebenso Orte, die bis heute existieren. Ausgrabungen an den Orten die in der Sage erwähnt wurden, brachten allerdings keine 100% beweise für die Wahrheit der Sagen.

Einige Historiker gehen davon aus das Artus ein Titel war, und versuchen es mit Aufzeichnungen zu belegen, die von mind. 5 Artus-Personen reden, die große Schlachten führten.

Eine kleine Auflistung der Personen die in der Sage vorkommen.

Artus
auch: Arthur
Sohn von Uther Pendragon und Ygerna, König. Zeugt seinen Sohn Mordred, durch dessen Hand er später stirbt, mit seiner Schwester. Heiratet Ginevra.

Ginevra
auch: Guinevere, Gueniévre, Gewnhwyvar
Tochter von König Leodegrance, Ehefrau von König Artus. Löst durch ihre Leidenschaftliche Beziehung zu Ritter Lancelot den Untergang des Reiches von Artus aus.

Merlin
Zauberer, war Berater von Ambtosius Aurelianus, Uther Pendragon (den Vorgängern Artus) und Artus selbst. Verfällt später Nimue, die ihn mit einem Zauberbann belegt. Historiker glauben er sei einer der ersten Alchemisten und habe diesen Beruf geprägt.

Morgan le Fay
auch: Morgana, Morgaine
Tochter von Ygerna und Gorlois, also eine Halbschwester von Artus. Sie wird in vielen Erzählungen als böse Zauberin mit Verbindungen nach Avalon dargestellt. Außerdem wird sie häufig als Mutter von Mordred dargestellt, was aber nicht der ursprünglichen Überlieferung entspricht.

Morgause
auch: Anna
Ebenfalls Tochter von Ygerna und Gorlois. Verheiratet mit Lot von Orkney, einem der größten Widersacher Artus. Als sie nach Camelot zum Spionieren kommt, hat sie eine Affäre mit Artus, aus der Mordred hervor geht.

Ygerna
auch: Igraine
Mutter von Artus, war in erster Ehe mit Gorlois von Cornwall verheiratet, bis der in einer Schlacht gegen Uther fiel. Uther wurde mit Hilfe von Merlins Zauberei ihr Geliebter und nahm sie später zur Frau.

Uhter Pendragon
Artus Vater und vor ihm Hochkönig in Brittanien

Mordred
auch: Modred
Unehelicher Sohn von Artus mit seiner Halbschwester Morgause. Kommt als Erwachsener an Artus Hof und sorgt dort für allerlei Unruhe, will die macht seines Vaters an sich reißen. Beide sterben nach einen Kampf gegeneinander.

Lancelot
Sohn von König Ban von Britannien, beliebtester Ritter der Tafelrunde. Er verliebt sich in Ginevra, die seine Leidenschaft erwidert. Dies stüzt ihn in schwere Bedrängnis, da er auch seinem König treu ergeben ist.

Die Dame vom See
Bei ihr handelt es sich um eine geheimnisvolle Sagengestalt, die auch mit Avalon in Verbindung gebracht wird. Sie soll Artus das Zauberschwert Excalibur gegeben haben. Ob es sich bei Viviane, Nimue und Niviene jeweils um die gleiche Person handelt, ist unklar.

Ritter der Tafelrunde (unvollständige Aufzählung)
Agravain, Balin, Bors, Gaheris, Galahad, Gareth, Gawain, Griflet, Kay, Lancelot, Lodegrance, Pellinore, Sagremor, Urien

Die Artus-Sage (Kurzfassung)
Die Artus-Sage Nach dem Tode des Aurelius Ambrosius, des Hohen Königs von Britannien, übernahm dessen Bruder Uther Pendragon die Macht, wie es ihm von Merlin verheissen worden war. Bei seiner Krönung verliebte sich Uther in Ygraine, Gemahlin des Herzog Gorlois von Cornwall. Zwischen den beiden Rivalen entstand Streit und Uther zog mit seinem Heer gegen Cornwall. Doch Ygraine war in Sicherheit auf der Burg Tintagel, die uneinnehmbar war. So fragte Uther den weisen Magier Merlin um Rat. Durch Zauberkraft verwandelte dieser Uther in Gorlois und sich selbst und einen Diener in Gorlois` Hauptleute. Derart verwandelt ritten sie nach Tintagel und wurden dort eingelassen. So verbrachte Uther in der Gestalt des Herzogs die Nacht bei Ygraine und zeugte seinen Sohn Artus.

Unterdessen kam es zwischen den Heeren jedoch zum Kampf, und Herzog Gorlois verlor das Leben. Als die Boten mit dieser Nachricht Tintagel erreichten, blieb König Uther nichts anderes übrig, als seine Tat zu gestehen. Nur wenige Tage später nahm er Ygraine zur Frau. Nach der Geburt seines Sohnes übergab Uther diesen an Merlin, dass er ihn an einen sicheren und verschwiegenen Ort bringe. Merlin brachte den Knaben zu Ector von Galaba und überwachte dort selbst dessen Erziehung. Uther Pendragon regierte noch 15 Jahre.
Während dieser Zeit wurde das Land immer wieder von den Sachsen angegriffen und überfallen. Zuletzt sammelte Uther sämtliche Streitkräfte Britanniens und führte sie selbst, obwohl bereits schwer krank, in die Schlacht und besiegte die Sachsen. Zu dieser Schlacht erschienen auch Merlin und Graf Ector mit seinem Sohn Cei sowie seinem Plegesohn Artus. Merlin forderte den König auf, Artus vor allen Edlen als seinen Nachfolger anzuerkennen; Uther ensprach dieser Bitte und verstarb noch am gleichen Tag.
Doch die Edlen von Britannien waren sich uneinig und verlangten ein Zeichen für Artus` Königswürde. Da ließ Merlin das Schwert Caliburn (Excalibur) schmieden, versenkte es durch Zauberkraft in einen Steinblock und verkündete, dass nur der rechtmäßige Herrscher Britanniens es würde ziehen können. Darum wurde ein großes Fest veranstaltet, zu dem auch Sir Ector mit seinem Sohn und Artus kam. Da Cei sein Schwert in der Herberge vergessen hatte, schickte er Artus zurück, es zu holen. Doch die Herberge war verschlossen und das einzige Schwert war das Schwert im Stein. Artus zog es heraus und brachte es Sir Cei. Natürlich wurde das Schwert erkannt, aber selbst als sich herausstellte, dass niemand außer Artus in der Lage war, das Schwert aus dem Stein zu ziehen, sträubten sich die Edlen so lange, bis das Volk aufbegehrte. Da entdeckte Merlin den Adligen, daß Artus der Sohn des Uther war und der rechtmäßige Thronerbe.
Und so erhoben sie Artus zum Hohen König und Merlin ward sein Ratgeber.
Nach Artus` Thronbesteigung kamen viele Jahre, in denen die Sachsen immer wieder in England einfielen doch schließlich traten wieder Jahre des Friedens ein. Die Edlen des Landes verlangten, dass der König eine Frau nehmen solle, um die Erbfolge der Pendragons zu sichern. Artus erklärte sich einverstanden, denn er hatte sich in Guinevere verliebt, die Tochter Königs Leodegrance von Cameliard. Als Artus jedoch den Magier Merlin um Rat fragte, riet ihm dieser von der Hochzeit ab, denn Artus` Vertrauter Sir Lancelot und das Mädchen würden einander lieben. Doch Artus war von seinem Vorhaben nicht abzubringen und entsandte Lancelot, um Guinevere als Braut zu ihm zu führen.
Bei dieser Reise erfüllte sich Merlins Prophezeiung und Lancelot und Guinevere verliebten sich ineinander. Dennoch wurde Guinevere mit dem König vermählt und ihr Vater sandte eine große runde Tafel als Brautgeschenk.
Zuvor hatte Artus, verwirrt durch Intrigen, mit seiner Halbschwester Morgause einen Sohn gezeugt, den sie Mordred nannte. Merlin hatte vorhergesagt, dass Mordred für den König eine große Gefahr wäre und so ließ Artus, als er von der Geburt des Kindes hörte, alle neugeborenen Kinder auf ein Schiff bringen und dieses ins Meer treiben. Das Schiff sank, doch eines der Kinder wurde gerettet und von Fischern großgezogen. Dieses Kind war Mordred.
Morgause heiratete den König von Lothian und gebar ihm vier Söhne: Agravaine, Gawain, Geheris und Gareth, die alle treue Gefolgsleute von Artus wurden. Auch Mordred kam mit vierzehn Jahren an den Hof und wurde unter den Gefolgsleuten des Königs aufgenommen.
König Artus suchte einen neuen Weg, gegen Angreifer zu kämpfen und ließ Pferde aus Iberien nach Britannien holen. So gründete er die „Ritterschaft“ und da er seine Edelsten gerne um sich versammelte, ließ er den runden Tisch in die Halle von Camelot stellen. Dort trafen sich der König und seine Gefolgsleute. Dieser Rat wurde „die Tafelrunde“ genannt.
Dann geschah es, dass sich Merlin in eine Frau verliebte, deren Name Nimue war, und er warnte Artus, daß er Britannien und dem König nicht mehr lange dienen könnte. Er reiste mit Nimue durch die Länder und schließlich nach Cornwall. Dort zeigte ihr Merlin eine Felsenhöhle, die mit einem magischen Stein versiegelt werden konnte. Nimue veranlasste Merlin, die Höhle zu betreten und verschloss diese dann mit einem magischen Stein. So erfüllte sich Merlins Prophezeiung und der Zauberer wurde lebendig begraben.
Agravaine und Mordred hassten Königin Guinevere und Lancelot und verleumdeten sie beim König. Artus versuchte, die Anschuldigungen zu ignorieren, doch die beiden lockten Lancelot in eine Falle und zwangen den König so, gegen den offensichtlichen Ehebruch vorzugehen. Beiden gelang die Flucht, doch Artus besiegte Lancelot in der darauffolgenden Schlacht und führte seine Königin wieder nach Camelot. Lancelot flüchtete nach Burgund und Artus setzte ihm mit einer Streitmacht nach.
Diese Möglichkeit nutzte Mordred und er verbreitete die Kunde, der König sei in der Schlacht auf dem Kontinent ums Leben gekommen. Er erhob sich zum Hohen König von Britannien, sammelte ein Heer um sich und verhieß den Menschen Frieden und Wohlstand. So waren viele bereit, gegen den heimkommenden Artus zu kämpfen. Ein Bürgerkrieg brach aus.
Schließlich wollten beide Gegner verhandeln. Artus und Mordred einigten sich, doch ein diesem Moment wurde ein Ritter von einer Natter gebissen und zog sein Schwert. Dies war jedoch das Zeichen zum Angriff und die Heere schlugen wieder aufeinander ein. Im Zweikampf tötete Artus seinen Sohn Mordred und erhielt gleichzeitig eine tödliche Wunde von ihm. Drei Königinnen nahmen den sterbenden König in ihr Boot und nahmen ihn mit nach Avalon, der verzauberten Insel.

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