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Mondphase

MONDPHASE

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"Niemand ist hoffnungsloser versklavt, als der, der fälschlich glaubt frei zu sein." (Johann Wolfgang von Goethe)

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Babylon

Der Turm von Babylon

Der Turm von Babylon

Die Stadt Babylon:
Das Babylon Nebukadnezars II., das am Euphrat und an zwei großen Kanälen gelegen war, bildete mit gut 8km Umfang ein schräg gestelltes Viereck von 2,6:1,5 km Seitenlänge, dessen eines Drittel als Neustadt westlich des Flusses lang und durch eine – noch von Herodot bewunderte – Brücke mit der Altstadt verbunden war.

Es wurde von doppelter Stadtmauer und Wallgraben geschützt; die innere und höhere Hauptmauer hieß „Imgurenlil (Enlil hat erhört)“, die äußere Nemettienlil (Sitz Enlils). Nebukadnezar II. ließ in weiterem Umfang von etwa 18km von Nordost bis Süd noch eine weitere Befestigungsmauer aufführen, hinter der die Landesbevölkerung in Notzeiten Schutz suchen konnte und die seinen neuer bauten „Sommerpalast“ und den Neujahrstempel im Norden sichern sollte.

Acht große Tore führten in die Stadt, deren Heiligkeit sich schon in ihren Namen ausdrückte: Sie alle hießen ebenso wie die zu ihnen führenden, sich rechtwinklig schneidenden Straßen nach den großen Göttern des Landes.

Das war in der Mitte der Nordmauer Nebukadnezars Prachtwerk, das in strahlendem Blau der glasierten Ziegel schimmernden und mit den farbigen Großreliefs von Stier, Löwe und Schlangengreif geschmückte Ishtar-Tor, unweit davon das Tor des Sin, in der Ostmauer das von Marduk und Zababa, im Süden das Enlil-, Urasch- und Schamaschportal und in der die Neustadt abschließenden Westmauer endlich die dem Adad geweihte Toranlage.

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Die Azteken

Zeittafel:
1200 – 1519
(Spätes Postklassikum)

1215: Die Azteken sind im Hochtal von Mexiko
1325: Die Azteken werden auf die Inseln des Texcoco-Sees vertrieben.
1370: Gründung von Tenochtitlán
1372: Thronbesteigung Acamapichtli
1428: entscheidender Sieg der Azteken über die Tepaneken
1430: Itzcoatl, 4. Aztekischer Herrscher, begründete den Imperialismus der Mexica.
1431: Vernichtung überlieferter historischer Dokumente von Itzcoatl
1431-1472: Nezahualcoyotl, Herrscher von Tezcoco
1433: Gründung des Dreierbundes (Tenochtitlán, Tezcoco, Tlacopan)
1440-1469: Regierungszeit von Moctezuma I.
1450-1454: große Hungersnot; Beginn der Blumenkriege
1455: Eroberung von Oaxaca
1458: Eroberung von Veracruz (Golfregion)
1465: Bau der Wasserleitung von Chapultepec nach Tenochtitlán
1469-1481: Regierungszeit von Axayacatl
1472-1515: Nezahualpilli, König von Tezcoco
1473: Eroberung Tlatelcos durch Tenochtitlán
1476: Eroberung des Tals von Toluca
1481-1486: Regierungszeit von Tizoc
1486-1502: Regierungszeit von Ahuizotl
1487: Weihe des Templo Mayor in Tenochtitlán
1497: Vorstoß der Azteken nach Chiapas und Guatemala
1502-1520: Regierungszeit von Moctezuma II.
1515: Tenochtitlán erlangt absolute Vormachtstellung im Dreierbund

1519 – 1700
(Spanische Eroberung)

1519: Moctezuma II. Erfährt von der Landung Cortes
1520: Moctezuma II. stirbt als Gefangener von Cortes. Rückzug der Spanier in der Noche Triste
1521: Fall und Plünderung von Tenochtitlán
1525: Zusammenbruch des aztekischen Widerstandes

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MYTHOS ATLANTIS

Ein Land, so groß wie Afrika und Europa zusammen, bebaut mit prachtvollen Städten und Häfen, mit gold Verputzten Palästen und von unendlichem Reichtum, bewohnt von den Nachfahren Poseidons. Dies ist Atlantis, wie es seit Plato überliefert ist. Durch die Sünden Hochmut und Habgier wurden die Götter sauer auf die Bewohner von Atlantis, so dass sie Atlantis an einem einzigen Tag durch einen gewaltigen Vulkanausbruch und eine Sturmwelle in die Tiefen des Ozeans verbannten.
So war die Erzählung nach Platon, ob sie der Wahrheit entspricht oder ob es nur eine Warnung an die etwas verwöhnten Griechen war, weiß man bis heute nicht.

Die Griechen berichteten oft über verschwundene Kulturen und Völker. So wurde die glorreiche Stadt Troja, von der Homer in seiner Ilias berichtet, lange Zeit für eine Fiktion gehalten, bis der deutsche Archäologe Heinrich Schliemann Ende des 19. Jahrhunderts seine Träume verwirklichte und nach der verlorenen Stadt suchte, geleitet nur von Homers Angaben.
Diese Angaben stimmten und ließen die Archäologen hoffen auch Atlantis wieder zu finden nach der Beschreibung Platons. Einige Orte konnten schon gefunden werden, dennoch von einer reichen Stadt im Wasser fehlt jede Spur.

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Assyrien

Assyrien lag am Tigris, nördlich von Mesopotamien und südlich von den Sumerern, dort wo heute der Irak liegt.
Circa 2000v.Chr. kam das Volk der Amoriter nach Assyrien. Große Teile des Nordmesopotamischen Reiches fielen bis 1800v.Chr. dem Assyrerkönig der Amoriter unter Kontrolle.
Dieses Imperium währte aber nicht lange, da die Babylonier und später die Mitanni (heute Syrien) immer mehr an Macht gewannen.
Von 1363-1000v.Chr war die erfolgreichste Epoche der Assyrer. Mehrere starke Könige regierten das Land und unterwarfen ihre Nachbarländer. Die Assyrer hatten bessere Waffen und eine bessere Kampfstrategie als ihre Nachbarländer,was ihnen einen erheblichen Vorteil verschaffte.
Von 1000v Chr. – 600v.Chr erstreckte sich das assyrische Imperium im nördlichen, persischen Golf über Damaskus, Phönizien, Palästina und Nord-Ägypten bis nach Theben. Im Westen bildete das Taurus-Gebirge in der heutigen Türkei die Grenze.

Im Gegensatz zu den Spuren, die von der einstigen minoischen (Kreta), mykenischen (Griechenland) und
hethitischen (Türkei) Kultur zeugen, wurden alle Gebiete im Westen in der Zeit vor der Katastrophe von Assyrien regiert.

Wirtschaft
Die Assyrer waren Bauern, somit war ihre Wirtschaft auf Landwirtschaft und Viehzucht spezialisiert. Aber auch andere, wichtige Handelswege führten durch ihr Reich. Dennoch waren die Assyrer kein Händlervolk was man annehmen konnte, sie trieben nur Zölle und Steuern ein von den Händlern, die ihre Wege benutzten.
Der Profit durch diese Einnahmen machte Assyrien zu einem reichen Staat.

Kultur
Von ihren sumerischen Vorfahren übernahmen sie einiges an Kultur. Sie hatten Lehmtempel und verehrten den Gott Assur, nach ihm wurde auch ihre Hauptstadt benannt.
Wer reich war, ging bewaffnet mit Streitwagen, Pfeil und Bogen auf die Jagd nach Wild.

Auch wenn die Assyrer als kriegerisches Volk in die Geschichte eingingen, waren sie kultivierter als die Germanen oder Wikinger, die zu unseren Vorfahren zählen.
Sie hatten Kunst und Schrift.
Ihre Städte wurden mit Skulpturen, Mosaiken und bemalten Mauern/Gebäuden verziert.
Die Assyrer kannten die Keilschrift und führten Buch über Erträge und Verluste.
Der oberste Befehlshaber war der König und wurde von Provinzgouverneuren  in den einzelnen Provinzen und Vasallenstaaten vertreten.

Die Provinzen und Vasallenstaaten hatten Steuern zu bezahlen. Die Steuern wurden meist in Form von Gold, Arbeitskraft und Lebensmitteln geleistet. Steuern konnten auch in militärischer Form geleistet werden – entweder durch Kriegsdienste oder die Versorgung der Soldaten in Kriegszeiten.
Durch Straßennetze und Kornspeicher die im neuassyrischen Reich weiträumig verfügbar waren, konnten Armeen gut versorgt und transportiert werden. Die Komunikation wurde durch die Straßennetze ebenso um einiges vereinfacht.
Das Militär beschränkte sich am Anfang des Reiches auf Bauern mit Speeren, später wurden daraus Berufssoldaten, die festen Sold erhielten. In schweren Zeiten wurden dennoch Bauern einberufen um das Heer zu stärken.
Durch das billige Eisen konnten die Assyrer bessere Waffen, meist Schwerter und Rüstungen herstellen.
Die Armee hatte aber auch berittene Soldaten, die auf Kamelen, Pferden und Streitwagen angriffen. Leichte Wurfgeschoße und Fußsoldaten machten Blitzkriege möglich.
Städte die sich nicht ergaben wurden zerstört, die Bürger wurden bei Widerstand getötet oder als Sklaven nach Assyrien mitgenommen.

Untergang
Den Untergang 612v.Chr verdankten die Assyrer ihrer Unterwerfungsstrategie und hohen Steuern. Immer wieder gab es Revolutionen und 612v.Chr. fiel die Hauptstadt an die Babylonier die von den Assyrern, 648v.Chr eingenommen worden waren, und an die Meder, beide schrien nach Vergeltung für die Invasion.
Noch heute kann man in der Bibel vom kriegerischen Volk der Assyrer lesen, ob sie nun wirklich so schlimm waren wie es in der Bibel steht ist eine andere Sache.

Die Amazonen

AmazonenWas sind Amazonen?
Amazonen sind ein Volk von kriegerischen Frauen, die von den Griechen so genannt worden. Die Griechen fanden das Volk, als sie in der heutigen Türkei einmarschierten.
Heutzutage werden Reiterinnen, Bogenschützeinen und auch Frauen die in Männerberufen fußgefasst haben als Amazonen bezeichnet. Der Fluss Amazonas erhielt seinen Namen, weil die damaligen Eroberer an seinem Ufer auf Stämme trafen, in denen die Frauen ihre Männer bei der Verteidigung ihres Territoriums aktiv unterstützten. Es ist eigentlich nicht ganz sicher vorher die Amazonen wirklich kommen.

In Persien gab es schon eine Bezeichnung für kriegerischen Frauen: „Uma Soona“, was Kinder der Uma bedeutet haben soll. (Wobei „Uma“ der Name einer Mond-Göttin ist.)
Ein armenisches Wort, welches ähnlich klingt und Mond-Frau bedeutet, steht auch für Kriegerinnen.
Auf einigen griechischen Vasen tragen die Amazonen mondförmige Schilde und auch die Griechen ordneten ihnen Artemis, die Göttin der Jagd und des Mondes zu.

Amazon bedeutet im Alt-Grießschichen „ohne Brust“ womit auch die Entstehung der „Brust-losen-Kriegerinen“ erklärt werden kann. Die Amazonen lebten vor rund 4000 Jahren, so berichtet Homer über eine Amazonenprinzessin in der Zeit von Troja (etwa 1200v Chr.)
Den nächsten Zusammenstoß mit den Griechen hatten die  Amazonen etwa um das Jahr 700 v.Chr. Hier drangen sie bis Athen vor und lieferten Theseus, der Antiope entführt hatte, eine Schlacht mitten in der Stadt.
Einen genauen Wohnort der Amazonen kann man nicht bestimmen, aber dies steht in alten Schriften:
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Aborigines

AborigenesDie Indianer von Australien, so werden sie oft genannt, dies kann man auch gut durch gehen lassen, da sie wie die Indianer ein sehr naturnahes Volk waren bzw. noch sind.

Bis vor 200 Jahren hatten die Aborigines keinen Kontakt zu anderen Menschen. Sie zählen zu den ältesten Völkern der Welt. Wann die Aborigines nach Australien kamen ist bis heute unklar. Wissenschaftler denken, dass es zwischen 60.000 und 120.000 Jahre zurückliegt. Wieviele es waren ist ebenso unklar.

Man konnte feststellen, dass die an der Nordküste lebenden Aborigines Kontakte zu Indonesien pflegten. Die im sogenannten Outbeak Australiens lebten waren stark isoliert von anderen Kulturen. Sie pflegten nur Kontakte zu nahe liegenden Stämmen. Als man vor 200 Jahren Australien besiedelte schätzten die Einwanderer folgende Daten:

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Zionismus

Der Begriff „Zionismus“ wird meist mit der Person des Theodor Herzl in Verbindung gebracht. Jedoch reichen die Wurzeln dieser jüdischen Nationalbewegung, die sich nach dem Jerusalemer Tempelberg nennt, sehr viel weiter zurück. Fromme Juden unternahmen seit dem 12. Jahrhundert Pilgerreisen zu ihren Heiligtümern im verlorenen Eretz Israel. Während der osmanischen Herrschaft wurde das Gebiet zur osmanischen Provinz Palästina. Berichte der Rückkehrer über die dortigen Judengemeinden bewogen Moses Montefiore (1784-1885), sich mit praktischen Plänen zur Ansiedlung der besonders in Russland grausam verfolgten jüdischen Minderheit im „Land der Väter“ zu befassen. Montefior machte seinen Einfluss geltend und konnte so reiche Juden für ein Ansiedlungsprojekt und den Landerwerb gewinnen, um den verfolgten Glaubensbrüdern in Rußland zu helfen. Unterstützt wurde die Zionistenbewegung auch von christlichen Kreisen und der russisch-jüdischen Chowewe Zion (Zionsfreunde). Arabische Großgrundbesitzer verkauften den jüdischen Philantropen beträchtliche Teile ihrer teilweise verwahrlosten Ländereien für Siedlungszwecke.
Der Zionismus“ zählt zu den Topoi der Antisemiten, die diese Bewegung mit einer „Weltverschwörung“ in Zusammenhang bringen, mit dem Weltjudentum, aber auch mit Terrrorismus, Bolschewismus und Kommunismus.
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Die sieben Weltwunder

Vor über 3000 Jahren wurden die noch bis heute bekannten sieben Weltwunder zusammengestellt.
Leider hat nur eines der sieben Weltwunder die Jahrtausende überstanden. Zu damaligen Zeiten waren es die eindrucksvollsten technischen Höchstleistungen in der damaligen Kunstwelt.

Die Ursprüngliche Liste:

Die Pyramiden von Gizeh
Die Festungsmauern von Babylon
Der Hängende Garten der Semiramis in Babylon
Die Zeusstatue des Phidias in Olympia
Der Artemis-Tempel zu Ephesos
Das Marmor-Mausoleum zu Halikarnassos
Der Helios-Koloß zu Rhodos

Die Festungsmauern von Babylon wurden ca. 300Jahre nach der Erstellung der Liste durch den Leuchtturm von Alexandria ersetzt, der bei der Erstellung der Liste noch nicht existierte. In manchen Listen stehen beide, somit ACHT Weltwunder, mit der Bemerkung das beide das 7.Weltwunder sind. In manchen Listen werden die Stadtmauer und die Hängenden Gärten zusammen gefasst.
In einem Atemzug mit den sieben Weltwunder werden auch der Babylonische Turm und die Chinesische Mauer genannt.

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Der Weltuntergang

Folgernder Text ist nichts für schwache Nerven!!
Es handelt sich um Daten, zu denen sogenannte Propheten den Weltuntergang voraussagen.
Wie jeder weiß, ist in unserer bekannten Vergangenheit noch nie die Welt untergegangen, wenn überhaupt dann ist nur die ein oder andere Zeitepoche beendet worden.

Also seht die Zeittafel mehr als einen großen Witz an als eine Leittafel.

Zur Zeittafel

Wann geht die Welt nun unter?

30 n. Chr. ff.
Verkündet von:
Urchristlichen Gemeinden
Lehre:
Jesus selbst wies auf das nahe Ende der Welt hin: ´Wahrlich, ich sage euch: Es stehen einige hier, die werden den Tod nicht schmecken, bis sie sehen das Reich Gottes kommen mit Kraft.´ Nach der Kunde von der Auferstehung ihres Herrn erwarteten die Gläubigen den Jüngsten Tag mit jeder Stunde. Und so warten sie noch heute…

70 n. Chr. ff.
Verkündet von:
Jüdische u. christliche Weltuntergangsgläubige
Lehre:
Als die Römer unter Führung des Titus im Jahre 70 n. Chr. Jerusalem einnahmen und den Tempel zerstörten, sahen viele Juden und auch etliche Christen das Ende aller Zeiten für gekommen.

ca. 250 n. Chr.
Verkündet von:
Montanus, christlicher Sektenführer
Lehre:
Montanus, der in sich selbst den von Christus verhießenen Messias sah, lehrte seinen Anhängern, dass das himmlische Jerusalem zwischen zwei Dörfern in Phygien Wirklichkeit werden würde. Tausende von (leicht)gläubigen Christen pilgerten in Vertrauen auf seine Worte dorthin. Wenig später pilgerten sie wieder in ihre Heimatorte zurück.
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