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"Mein Leitmotiv: Wer nicht rackert, verdummt!" (Angela Merkel)

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Griechenland

Troja

Lage Trojas, Spartas, Mykenes und Ithakas

TrojaGründung und Standort Trojas
Laomedon war der Vater von Priamos. Auf ihn geht die Befestigung der Burg und Stadt Ilion zurück, die nach der Landschaft Troas auch Troia oder Troja genannt wurde.

Ilos erhielt als Siegespreis in Kampfspielen neben Jünglingen und Jungfrauen eine Kuh, von der ein Orakel empfahl, eine Burg dort zu bauen, wo diese sich niederlege. Da die Kuh sich in der Landschaft Troas niederließ, baute Ilos dort die Burg Ilion, nachdem hier als weiteres Zeichen die Göttin Athene das sogenannte Palladion hatte fallen lassen. Ilos ist somit der Gründer Trojas.

Ursprünglich war Ilions Urgroßvater Dardanos, ein Sohn Zeus´ und einer Nymphe, in alten Zeiten von der Insel Samothrake nach Kleinasien gekommen. Er erhielt zwischen Küste und Idagebirge Land, das nach ihm Dardania hieß (und wovon möglicherweise heute noch der Name „Dardanellen“ für die im Altertum „Hellespont“ genannte Meerenge kündet).
Das Volk waren seitdem die Dardaner. Die Troas ist ein weiterer Name für die genannte Gegend, beziehungsweise bezeichnet dieser Name das engere Gebiet um Ilion oder Troja. Die Troas hatte seinen Namen nach Tros, dem Vater von Ilos und Enkel von Dardanos.

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Theseus

Der Sohn von Aigeus (Ägeus) und Aithra (Äthra) ist einer der berümtesten Helden und Könige der grieschichen Mythologie.
Theseus war ein unehelicher Sohn und wurde von seinem Großvater (Pittheus, ein Nachfahre von Pelops) aufgezogen.

Als Jüngling zog er zu seinem Vater nach Athen. Dort musste er seine Fähigkeiten als Thronerbe unter Beweis stellen. Durch die Liebe der Ariadne, Tochter des König Minos, schaffte er es, den Minotaurus zu erschlagen.
Durch ein Wollknäul, welches er von Ariadne bekam, konnte er sich ohne Probleme nach seinem Sieg über den Minotaurus aus dem Labyrinth rauskommen.
Als Theseus nach dem Sieg mit Ariadne nach Naxos (eine Insel) floh, musste er sie jedoch verlassen. In einigen Versionen heisst es der Weingott Dionysos erhob Anspruch auf die junge Frau, in anderen werden keine Gründe genannt.

Seine Königin wurde die Amozone Hippolyte, die ihm einen Sohn gebar, Hippolytos.
Nach einen Amazonenkampf verlor Hippolyte ihr Leben und Theseus vermählte sich mit einer Schwester von Ariadne, Phaidra.

Nachdem Tot von Phaidra verliebte er sich in Helena – siehe Troja.

Theseus starb auf der Insel Skyros und wurde in Athen beerdigt.

Die Geschichte des Tantalus

In Lydien, einem Landstrich, der heute zur Türkei gehört herrschte König Tantalus.
Es gab keinen reicheren König als ihn. Aus dem Berg Sipylos gewann er Gold, seine Felder erstreckten sich zwölf Tagesreisen weit und die Ähren darauf waren doppelt so schwer wie auf anderen Feldern.
Auf saftigen Weiden hüteten Scharen von Hirten riesige Viehherden. Auch die Götter schenkten dem Tantalus ihre Gunst. Er dufte sogar mit den Göttern auf dem Olymp speisen und sich an ihren Gesprächen beteiligen.

Dennoch war er ein Sterblicher. Auch für ihn spann die Schicksalsgöttin Klotho den Lebensfaden. Die Schicksalsgöttin Lachesis wickelte den Faden auf und die dritte, Atropos, wartete darauf, ihn abzuschneiden. Aber an den Tod dachte Tantalus nicht.

Ich nehme an den Gastmählern der Götter teil“ sagte er sich „und unterscheide mich in nichts von ihnen. Sie kredenzen mir göttlichen Nektar, ich speise mit ihnen göttliches Ambrosia und höre, wovon sie reden. Kein Mensch kann daran zweifeln, dass auch ich ein Gott bin.

-Du bist nicht allwissend!- meldete sich in Tantalus das Gewissen.
Das bin ich nicht„, gab er zu, „doch wer weiß, ob die Götter allwissend sind. Ich will es ausprobieren und mich überzeugen.

Damals hatte gerade ein verwegener Bursche aus dem Zeustempel auf Kreta einen wertvollen, goldenen Hund gestohlen. Der Bursche brachte den Hund zu Tantalus, denn dieser fürchtete sich nicht vor den Göttern. Doch der König brachte den Hund nicht zurück sondern versteckte ihn im Palast. Ein Priester des Zeus kam ins Schloß, erbost über die Tat des Tantalus.
Der Priester bat um Herausgabe des goldenen Diebesgutes. Der König bestritt, dass er den Hund hat. „Wenn die Götter allwissend sind, so würden sie mich strafen wenn ich ihn hätte.

Der Priester zog unverrichteter Dinge ab und der König war überzeugt, dass die Götter nur so täten als wären sie allwissend. In Wirklichkeit wüssten sie nicht mehr als die Sterblichen.

Indess wussten die Götter sehr wohl von jeder Tat des Tantalus – aber sie warteten, ob der verblendete König nicht doch der Wahrheit vor der Lüge, der Ehrlichkeit vor dem Diebstahl und der Gerechtigkeit vor dem Unrecht den Vorzug geben würde.

Tantalus Vermessenheit wuchs und wuchs. Schon genügte es ihm nicht mehr, dass er Nektar trinken und Ambrosia essen durfte. Er stahl göttliche Getränke und Speisen vom Tisch der Götter und trug sie auf die Erde, zu den Menschen. Mit jeder seiner Taten spottete er der göttlichen und menschlichen Gesetze. Zum Schluss aber dachte er sich eine furchtbare, unerhörte Tat aus.

Er ermordete seinen Sohn Pelops und lud die Götter zu einem Mahl in seinen Palast ein. Zum Mahl sezte er den Göttern das Fleisch des Pelops vor. Demeter, die Erntegöttin, aß geistesabwesend ein Stück der Speise, aber die anderen Götter sprangen entsetzt von der Tafel auf.

Auch Tantalus erschrak. Nun war er gewiss, dass die Götter allwissend waren, fiel vor ihnen nieder und flehte um Erbarmen. Mit seinem letzten Verbrechen hatte er jedoch das Maß seiner Übeltaten voll gemacht. Göttervater Zeus schleuderte den entmenschten Tantalus in die tiefste Unterwelt, in den Tartaros. Für seine Missetaten verurteilte er den Tantalus zu ewigen Qualen.

Im Totenreich steht Tantalus in klarem, frischem Wasser. Kaum bückt er sich, um die vertrockneten, aufgesprungenen Lippen zu benetzen, verschwindet das Wasser unter seinen Händen, und er berührt nur trockenen Sand.
Über ihm wächst auf den Zweigen das herrlichste Obst, doch Tantalus kann seinen quälenden Hunger nicht stillen. Kaum streckt er die Hand nach einer Birne, Feige oder einem Granatapfel aus, hebt ein Windstoß die Zweige, und das Obst verschwindet in der Höhe.
Über Tantalos´ Haupt hängt ein riesiger Felsblock, der jeden Augenblick auf ihn herabzustürzen droht. Ewige Todesangst schnürt Tantalus die Kehle zu.

Die Götter warfen die Überreste des Pelops in einen Kessel, aus dem ihn die Schicksalsgöttin Klotho noch schöner, als er vorher war herauszog. Nur ein Stückchen Schulter fehlte ihm, jenes Stück, das Demeter in ihrer Zerstreutheit gegessen hatte. Die Götter ersetzten das fehlende Stück mit einem Stück Elfenbein. Und alle Nachkommen Pelops´ haben seit je her an der Schulter einen weißen Fleck.

Prometheus

Er ist der Sohn von den Titanen Iapetos und Klymene.
Er ist der Schöpfer der Menschen, die er aus Ton schuf. Athene verleihte der Menschheit mit einem Windhauch das Leben.
Prometheus ist der Lehrer der Menschheit: Er lehrte ihnen die Zahlen, die Buchstaben, die Kunst, die Astrologie und wie man mit der Erde und allem auf ihr umging.

Die Götter wurden auf die Menschen aufmerksam und kamen auf die Erde. Prometheus sprach für seine Schützlinge und begang dabei einen Fehler. Er wollte die Götter bei der Aufteilung von Opfergaben betrügen. Zeus rächte sich und nahm das Feuer von der Welt, was wichtig für das Überleben der Menschheit war.
Mit einem Stengel vom Riesenfenchel klaute Promethus Feuer vom Sonnenwagen und übergab es den Menschen.
Daraufhin schuf Zeus die Pandora, die mit ihrer Büchse die Übel über die Menschheit brachte.

Prometheus wurde darauf hin im Kaukasus an einem Felsen gefesselt. Täglich entsandte Zeus einen Geier (in manchen Versionen ist es ein Adler) zu Prometheus um dessen Leber zu fressen. Die Leber regenerierte sich tagtäglich, doch die Schmerzen waren unerträglich.

Zeus ließ ihm aber einen funken Hoffnung. Wen sich ein anderer an Prometheus Stelle an den Felsen fesseln lassen würde, so würde er frei sein.
Eine andere Möglichkeit wäre, wenn er die Weissagung auslege, dass Zeus durch eine neue Ehe Verderben bevorstehen würde.

30.000 Jahre, so hiess es, war er an den Felsen gefesselt – bis Herakles vorbei kam. Herakles erschoss den Geier mit einem Pfeil und befreite Prometheus. An dessen Stelle ließ sich der Kentaure Cheiron (Chiron) fesseln, der seineem Leben ein Ende bereiten wollte.

Da Zeus nicht glücklich darüber war, musste Prometheus eine Halskette mit einem Stück des Felsens um den Hals tragen.

Die olympischen Spiele

RingeSchon in der Antike gab es in Griechenland Olympische Spiele allerdings waren sie etwas anders als die uns heute bekannten Spiele.
Es gab große Unterschiede in den Disziplinen, den Teilnehmern und dem Ablauf.

Der Ursprung & Wiederbelebung
Die Geschichte der Spiele geht weit zurück, bis zu den Aufzeichnungen von Homer, der die Spiele in seiner Ilias beschrieb.
Die Spiele waren verbunden mit göttlichen Festen und hießen zu dieser Zeit nicht olympische Spiele sondern Agone. Man kämpfte um das Ansehen bei den Göttern. Aber nicht nur die Götter erfreuten sich an dem Schauspiel sondern auch das Volk.

Der Sinn der Spiele war nicht nur die Erfreuung der Götter und Zuschauer; eine der größten Motivationen war es, die Wehrfähigkeit zu erhalten. Die Frauen wurden von den Argonen ausgeschloßen, dennoch waren sie sportlich. Ihre Motivation war es ihre Schönheit und Gesundheit zu bewahren.
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Odyssee

oder die Irrfahrten des Odysseus

Nach der Eroberung von Troja machte sich Odysseus wieder auf den Weg zurück nach Ithaka.
Sein Weg führte ihn nach Nordgriechenland zum Land der Kikonen, wo er die Stadt Ismaros eroberte. Beim Eroberungsfestschmaus, überfielen die Kikonen die Soldaten des Odysseus und schlugen sie in die Flucht.

Nach dieser Niederlage wollte Odysseus wieder in die Heimat segeln, doch ein Sturm machte ihm einen Strich durch die Rechnung. Der Sturm brachte sie in das ferne Land der Lotophagen. Odysseus schickte zunächst zwei Kundschafter aus, die von den Lotophagen freundlich aufgenommen und bewirtet wurden. Doch diese kamen nicht mehr wieder, da sie eine Frucht aßen, die den Wunsch in die Heimat zurückzukehren erlöschte. So holte Odysseus sie mit Gewalt zurück.

Iason (Jason)

Er war der Sohn von Äson (Aison) dem König von Jolkos (Iolkos).
Als sein Onkel Pelias den Thron an sich riss, prophezeite man diesem, dass ein Mann mit nur einem Schuh den Thron zurückholen würde.
Pelias war es klar, dass nur Iason es sein konnte, also betraute er seinem Neffen eine Mission an.

Iason sollte das Goldene Vlies holen. Diese Mission würde ihn weit weg von Pelias führen und somit fühlte sich dieser sicher. Iason heuerte viele Helden an und ging mit ihnen an Bord der Argo, ein extra dafür gebautes Schiff. Die Mannschaft nennte man ab da die Argonauten.

Zur Besatzung gehörten:

  • Herakles
  • Telamon
  • Peleus
  • Theseus
  • Die Dioskuren
  • Orpheus
  • Admetos
  • Meleagros

In Mysier ging Herakles von Board um seinen Freund Hylas vor der Quellennymphe zu retten.
Als die Argonauten dies bemerkten, kam der Meeresgott persönlich um ihnen mitzuteilen, dass Herakles vom Schicksal auf andere Wege geführt wurde. Iason und die Argonauten führten ihren Weg weiter.

Auf ihrem Weg erlebten sie viele Abenteuer. Mit den unterwegs aufgenommenen, schiffbrüchigen Söhnen des Phrixos gelangten die Argonauten nach Kolchis. Dort gab König Aites in der Hoffnung auf ein Scheitern Iason die Aufgabe, mit seinen ungeheuren Stieren zu pflügen und mit Kriegern zu kämpfen, die aus in die jene Furchen gesäten Drachenzähnen hervorwuchsen.
Mit der Unterstützung von Medea gelang es ihm die Aufgabe zu meistern. Mit ihren Zauberkünsten gelang es Iason auch das Vlies zu rauben.

Auf dem Weg zurück nach Kreta besiegten Iason und die Argonauten den Riesen Talos. Sie vernebelten seinen Blick, so dass er sich an der einzig verletzlichen Stelle des Knöchels verletzte. (Andere Version: Medea zog dort einen Nagel heraus, worauf Talos verblutete. 3.Version: Poias traf ihn am Knöchel mit einem Pfeil und er stürzte in die Tiefe.)

Den Thron bestieg er allerdings nicht, sondern sein Cousin Akastos.

Iason und Medea bekamen drei Söhne, Thessalos, Alkimenes und Tisander. Sie lebten in Korinth, wo sich Iason in die Königstochter Glauke verliebte. Diese wollte er auch heiraten.
Aus Rache tötete Medea die junge Braut, den König Kreon von Korinth, dem Vater von Glauke, und ihre Kinder.

Iason brachte sich aus Trauer selber um.

Herakles/Herkules

Herakles, uns besser unter dem Namen Herkules bekannt, ist einer der Bekanntesten und bis heute beliebtesten Helden der alten Griechen.

Geboren als Sohn des Zeus und der sterblichen Alkemene, war er menschlich und hatte dennoch göttliche Kräfte.
Alkemene war die Gemahlin des Amphitryons. Sie war so wunderschön, dass sich der Göttervater Zeus in sie verliebte. Als Amphitryons auf einem Feldzug war, nahm Zeus dessen Gestalt an und vereinigte sich so mit der schönen Alkemene. Hera, die Gemahlin von Zeus war wütend über diese Tat und schwor Rache.

Als nun Herakles und Iphikles geboren werden sollten versprach Zeus, dass das nächste Kind, was vom Hause der Perseus abstamme, König von Mykene würde. Dies war eine Wohltat für Hera. Sie verzögerte die Wehen, so das Eurystheus vor Herakles und Iphikles geboren wurde.

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Achilles (Achilleus)

Er ist in der griechischen Mythologie der Sohn des Peleus und der göttlichen Thetis. Als Sohn eines sterblichen Vaters und einer göttlichen Mutter war er sterblich. Thetis versuchte aber ihn zumindest unverwundbar zu machen und tauchte ihn in den Styx; die Stelle an der Ferse, an der sie ihn mit der Hand hielt, blieb jedoch vom Wasser des Flusses unbenetzt, Achill an dieser Stelle verwundbar.

Erzogen wurde Achilles von dem heilkundigen Kentauren Chiron.

Thetis versuchte, Achilles zu verstecken, da dieser nach einer Weissagung entweder vor Troja fallen oder ein langes, aber ruhmloses Leben führen werde. Sie verbarg ihn, als Mädchen verkleidet, bei den Töchtern des Lykomedes auf Sykros, wo er dessen Tochter Deidameia heiratete. Mit dieser zeugte er den Neoptolemos. Odysseus spürte ihn aber auf und enttarte ihn: In der Halle des Königs ließ er Schmuck, schöne Kleider und Waffen auslegen. Als nun die „Mädchen“, unter ihnen auch der verkleidete Achilles, die Halle betraten, nahm Achilles als einziger die Waffen.

Vor Troja vollbrachte Achilles zahlreiche Heldentaten, zog sich aber nach einem Streit um die schöne Sklavin Briseis vom Kampf zurück und griff erst wieder ein, um seinen Freund Patroklos zu rächen; dabei tötete er Hektor, den stärksten Krieger der Trojaner.

Nach dem Kampf mit den Amazonen schändete er die Leiche der Königin Penthesilea.

Er fiel durch einen Pfeil des Paris, der durch Apollo in die verwundbare Ferse gelenkt wurde, woraufhin Achilles verblutete.

Nach ihm wurde die Archillesferse benannt, aufgrund seiner verwundbaren Stelle.

Es gab noch einen weiteren Achilles:
Der älteste von ihnen ist Sohn der Erde (Gaia). Als Hera zweifelte, ob sie den Zeus heiraten solle, besuchte sie diesen Achilles in seiner Höhle. Der riet ihr zu der Verbindung, was Zeus mit dem Versprechen belohnte, alle Träger des Namens Achilles sollten berühmte Leute werden.

Ein dritter Achilles gilt als Sohn des Zeus und der Lamia. Pan erklärte ihn zum Schönsten aller Wesen, was der Aphrodite missfiel. Sie schlug den Pan darum mit unglücklicher Liebe zu Echo und gab ihm zudem eine häßliche Gestalt, daß fortan einjeder vor ihm erschrak.