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Völker & Kulturen

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Die Stadt Pompeji

Im 6Jhd v. Chr. wurde die Stadt Pompeji ca. 10km südöstlich des Vulkans Vesuv gegründet.

Pompeji war eine „Multi Kulti“ Stadt. Dort trafen die griechische, etruskische, römische und samnitisch-lucanische Kultur zusammen. Das machte sich auch in der Architektur der Gebäude bemerkbar. Pompeji war eine der modernsten Städte der damaligen Zeit.

Es gab verschiedenste Gewerbe und eine Vielzahl an Kneipen / Tavernen. Selbst Kanalisation und eine Wasserversorgung gab es damals bereits.

Pompeji war eine reiche Hafenstadt, von dort aus wurden Wein und das Öl exportiert sowie umliegende Dörfer versorgt. Die umliegende vulkanische Erde war reich an Nährstoffen und bot daher das ideale Terrain für nachhaltigen Ackerbau und Viehzucht.

Doch ein gewaltiger Vulkanausbruch löschte die gesamte Bevölkerung der Stadt schließlich aus. Der Vulkan „Vesuv“ war nach mehreren Jahrhunderten der Inaktivität aus seinem Schlaf erwacht – Die Bevölkerung hatte schon längst vergessen, dass es sich bei dem Berg um einen Vulkan handelte. Als es am 24. August des Jahres 79 nach Christus schließlich zum Ausbruch kam, gab es weder eine Vorwarnung noch Maßnahmen zur Vorbereitung.

Der Ausbruch des Vesuv ging als die dramatischste Naturkatastrophe der Antike in die Geschichte ein Vor dem Ausbruch schätzt man die Bevölkerung auf ca. 20000 Menschen, fast alle fanden in der Lava den Tod. Vieles von der einst prächtigen Stadt wurde zerstört, einige Villen und Tempel mit ihren Wandmalereien und Mosaiken kann man jedoch heute noch bestaunen.

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Minoische Kultur (2200 bis 1200 v.Chr)

Die Anfänge der minoischen Kultur beschränkten sich auf primitive Formen der Landwirtschaft. Um das Jahr 2000 v.Chr gab es jedoch einen plötzlichen, wirtschaftlichen Aufschwung – Die Ursachen dafür sind bis heute zwar weitestgehend ungeklärt – man vermutet jedoch, dass der Handelspakt mit Mesopotamien oder der Kontakt zu Ägypten Hauptgründe für die rapide Erweiterung des Einflusses waren. So schaffte es man vom primitiven Bauernvolk zur europäischen Handels- und Kulturmacht – und das in nur wenigen Jahren.

Eine weitere Theorie stützt sich auf Flüchtlinge die sich von Ägypten nach Kreta verschlagen hatten und somit die Kultur und Wirtschaft des Landes ankurbelten.

Die minoische Kultur erstreckte sich von Kreta als Machtzentrum über Thera bis Rhodos und vermutlich auch bis Milet. Knossos bildete mit dem Palast die Hauptstadt. Die Minoer gewannen ihren Einfluss durch die Kontrolle der Schiffswege zur Ägäis und dem Mittelmeer. 800 Jahre lang war der Handel in diesem Gebiet in ihrer Hand und wurde durch ihre Schiffe geschützt.

Wirtschaft
Kreta war reich an natürlichen Rohstoffen, an Ackerland, Wasservorräten, Holz, Kupfer und Gestein, und verfügte über einen direkten Zugang zum Meer. Die Minoer waren dank Landwirtschaft und Fischerei wohlhabend, hauptsächlich war es jedoch der Handel, auf den sich ihr Reichtum begründete.

Exportgüter waren Korn, Wein, Olivenöl, Holz, Keramik, Obst und Kräuter. Zinn, Silber, Gold und Leinen mussten allerdings importiert werden.
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Die Maya

Maya1Im Dschungel von Mexiko, der Yucatan-Halbinsel und Guatemala findet man uralte Pyramiden, Paläste und Tempel. Diese Gebäude stammten von den rätselhaften Mayas, die einst hier siedelten.

Um das 8 Jahrhundert vor Christus sollen die Maya erstmals in Erscheinung getreten sein, denn auf diese Zeit kann man Gebäude datieren, die man in der Region entdeckt hat. Tikal hieß die wohl älteste Maya-Stadt. Sie umfasste ca. 576km² Fläche und in ihr befanden sich ca. 3000 Bauwerke. Wohnhäuser, Tempel und Verwaltungsgebäude, aber auch Terrassen, Plattformen und Pyramiden bildeten diese Stadt. Hier sollen bis zu 90.000 Menschen gewohnt haben.

Die Maya verfügten über ausgereifte Bewässerungs- und Straßensysteme, ohne die solch komplexe Infrastrukturen und Bevölkerungsdichten nicht möglich gewesen wären. Auf Luftaufnahmen konnte man Verbindungen zwischen den einzelnen Großstädten dieser alten Hochkultur entdecken. Jede Ortschaft war mit mindestens einer weiteren Siedlung durch Straßennetze verbunden.

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Die Kelten

Da die Kelten so gut wie nichts aufschrieben (obwohl sie eine Schrift hatten, die sogenannten Runen), mussten die Historiker auf die eher unobjektiven Schilderungen der Römer zurück greifen. Aber auch Grabfunde halfen den Historikern weiter.

In Hallstatt (Österreich) legte man von 1846 bis 1863 ca. 1000 Gräber frei, die Aufschluss über Grabbeigaben machten und – einen wenn auch kleinen – Einblick in das Leben der Frühkelten boten. Die Beerdigten stammten aus einer Gemeinde der Früheisenzeit, die sich ihren Lebensunterhalt durch den Abbau eines nahe gelegenen Steinsalzlagers verdiente. Sowohl Bergbau als auch Handel bis hin zur Mittelmeer Region waren zu dieser Zeit schon entwickelt. Damals waren die Kelten einer der ersten Stämme, die Eisen gewannen.

Die sog. „Hallstattkultur“ soll nach Expertenmeinung etwa von 1200 bis 475 v.Chr. gedauert haben und wurde von der sog. „La Tène- Kultur“ abgelöst, welche etwa im 5. Jahrhundert v.Chr. ihren Anfang nahm. In einem Ort in der Schweiz fand man von 1857 bis 1917 sehr viele Waffen, Fibeln und andere Gegenstände im schlammigen Untergrund eines Sees. „La Tène- Kelten“ drangen bis in die Po- Ebene vor und plünderten etwa 390 v.Chr. sogar Rom, gerieten aber Ende des 3. und während des 2. Jahrhunderts v.Chr. allmählich unter den Druck der Germanen und unterlagen schließlich dem Zugriff Roms, das in den fünfziger Jahren des 1. Jahrhunderts v.Chr. Gallien eroberte.

Zwischen 300 vor und 100 nach Christus eroberten die Römer große Teile Europas. Die einzigen keltischen Kulturen die überdauert haben waren die in Irland, Schottland, Wales, Südwest- England und in der Bretagne im Nordwesten von Frankreich. Noch heute haben sich in der modernen Bevölkerung dieser Landstriche starke keltische Elemente erhalten.
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Die Hunnen

Die Hunnen tauchten wie aus dem nichts auf, ihr Ursprung ist die Steppe Rumäniens und Russlands. Nach nur 100 Jahren verschwanden sie auch wieder in der Steppe.

Sie unterjochten die Germanen und Romanen, versetzten dabei halb Europa in Angst und Schrecken. Wir befinden uns in der Zeit in der Rom und Byzanz im Krieg liegen, das einst groß römische Reich ist in West und Ost geteilt. Doch die Geschichtsschreiber dieser Epoche überliefern nur wenig über die Hunnen. Dämonen und Barbaren werden sie genannt, ihre ungewohnte Gesichts- und Körperstruktur, sowie ihre Art zu Leben, macht dieses Volk für die damaligen Schreiber zu ungewöhnlichen „Kreaturen“.

Der Ursprung
Man vermutet, dass die Hunnen sich aus mehreren chinesischen Nomadenstämmen zusammensetzten, sowie teilweise auch aus russischen Nomaden.
Da die Hunnen aber keine eigene Geschichtsschreibung hatten ist dies nicht 100% geklärt. Nur anhand von Lebensweisen und Körperstatur werden diese Völker als Vorfahren der Hunnen genannt.
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Hethitische Kultur (2000 bis 1200 v. Chr.)

Das hethitische Reich lag in der heutigen Türkei und wurde immer als nicht so bedeutendes Volk gesehen. Zwar wurde in der Bibel von ihnen berichtet dennoch lagen sie nicht hoch im Ansehen.
Vieles ist bis heute nicht über diese Kultur bekannt, obwohl ihr Reich in Hochzeiten die ägäische Küste Anatoliens, im Osten den Euphrat, im Südosten Syrien, Damaskus, die östliche Mittelmeerküste und Babylon eindeckte.
Vermutungen nach Analysen ihrer Sprache lassen drauf schließen, dass sie ca. 2000v Chr von Europa über den Balkan nach Kleinasien kamen, Genaueres ist allerdings nicht bekannt.
1900v Chr. begannen sie mit Gewalt und Diplomatie ihr Reich zu vergrößern. Einen Vorteil hatten sie: Da nämlich die Kleinstaaten und Königreiche von Kleinasien rivalisierten, war es ein leichtes, sich dort einzukaufen.
Die Könige welche folgten konnten somit ihr Reich weiter ausbauen und hatten bald ganz Kleinasien, Syrien und das jenseitige Euprahtgebiet unter ihrer Herrschaft.

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Etruska

EtruskaEtrurien ist am tyrrhenischen Meer im westlichen Mittelitalien, zwischen Tiber, Appenin und Arno. Im Altertum war dieses Gebiet reich an Bodenschätzen und ihre Erde war sehr fruchtbar. 280 vor Christus wurde dieses Gebiet durch die Römer erobert, seit dem Mittelalter ist es das uns heute unter dem Namen bekannte Toska.

Die Etrusker, die sich selbst Rasenna nannten, stammen wohl aus Kleinasien. Annahmen, sie stammen von Norden her oder seien in Italien schon immer ansässig gewesen gelten als überholt, unter anderem wegen Übereinstimmungen ihrer Religion mit der aus Kleinasien. Als älteste Städte wären demnach die Küstenorte Caere, Tarquinii und Populonia zu nennen, von wo sie sich um das 8. Jh. ins Landesinnere ausbreiteten. Im 6. Jh. besiedelten sie die Po-Ebene und das Gebiet um Rom, im 5. Jh. auch Kampanien.
Die wichtigsten zwölf Städte der Etrusker (Arretium, Caere, Clusium, Cortona, Perusia, Rusellae, Tarqunii, Veii, Vetulonia, Volaterrae, Volsinii, Vulci) schlossen sich zum Bund zusammen, dieser Bund wurde von Königen und Adligen beherrscht.
Für die etruskischen Städten war die rechtwinklige Anlage der Straßen charakteristisch. Auf Bergen mit Mauern umrahmt befanden sich ihre Kultstätten.

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Babylon

Der Turm von Babylon

Der Turm von Babylon

Die Stadt Babylon:
Das Babylon Nebukadnezars II., das am Euphrat und an zwei großen Kanälen gelegen war, bildete mit gut 8km Umfang ein schräg gestelltes Viereck von 2,6:1,5 km Seitenlänge, dessen eines Drittel als Neustadt westlich des Flusses lang und durch eine – noch von Herodot bewunderte – Brücke mit der Altstadt verbunden war.

Es wurde von doppelter Stadtmauer und Wallgraben geschützt; die innere und höhere Hauptmauer hieß „Imgurenlil (Enlil hat erhört)“, die äußere Nemettienlil (Sitz Enlils). Nebukadnezar II. ließ in weiterem Umfang von etwa 18km von Nordost bis Süd noch eine weitere Befestigungsmauer aufführen, hinter der die Landesbevölkerung in Notzeiten Schutz suchen konnte und die seinen neuer bauten „Sommerpalast“ und den Neujahrstempel im Norden sichern sollte.

Acht große Tore führten in die Stadt, deren Heiligkeit sich schon in ihren Namen ausdrückte: Sie alle hießen ebenso wie die zu ihnen führenden, sich rechtwinklig schneidenden Straßen nach den großen Göttern des Landes.

Das war in der Mitte der Nordmauer Nebukadnezars Prachtwerk, das in strahlendem Blau der glasierten Ziegel schimmernden und mit den farbigen Großreliefs von Stier, Löwe und Schlangengreif geschmückte Ishtar-Tor, unweit davon das Tor des Sin, in der Ostmauer das von Marduk und Zababa, im Süden das Enlil-, Urasch- und Schamaschportal und in der die Neustadt abschließenden Westmauer endlich die dem Adad geweihte Toranlage.

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