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Mondphase

MONDPHASE

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"Mancher findet sein Herz nicht eher, als bis er seinen Kopf verliert." (Friedrich Nietzsche)

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Völker & Kulturen

Die Azteken

Zeittafel:
1200 – 1519
(Spätes Postklassikum)

1215: Die Azteken sind im Hochtal von Mexiko
1325: Die Azteken werden auf die Inseln des Texcoco-Sees vertrieben.
1370: Gründung von Tenochtitlán
1372: Thronbesteigung Acamapichtli
1428: entscheidender Sieg der Azteken über die Tepaneken
1430: Itzcoatl, 4. Aztekischer Herrscher, begründete den Imperialismus der Mexica.
1431: Vernichtung überlieferter historischer Dokumente von Itzcoatl
1431-1472: Nezahualcoyotl, Herrscher von Tezcoco
1433: Gründung des Dreierbundes (Tenochtitlán, Tezcoco, Tlacopan)
1440-1469: Regierungszeit von Moctezuma I.
1450-1454: große Hungersnot; Beginn der Blumenkriege
1455: Eroberung von Oaxaca
1458: Eroberung von Veracruz (Golfregion)
1465: Bau der Wasserleitung von Chapultepec nach Tenochtitlán
1469-1481: Regierungszeit von Axayacatl
1472-1515: Nezahualpilli, König von Tezcoco
1473: Eroberung Tlatelcos durch Tenochtitlán
1476: Eroberung des Tals von Toluca
1481-1486: Regierungszeit von Tizoc
1486-1502: Regierungszeit von Ahuizotl
1487: Weihe des Templo Mayor in Tenochtitlán
1497: Vorstoß der Azteken nach Chiapas und Guatemala
1502-1520: Regierungszeit von Moctezuma II.
1515: Tenochtitlán erlangt absolute Vormachtstellung im Dreierbund

1519 – 1700
(Spanische Eroberung)

1519: Moctezuma II. Erfährt von der Landung Cortes
1520: Moctezuma II. stirbt als Gefangener von Cortes. Rückzug der Spanier in der Noche Triste
1521: Fall und Plünderung von Tenochtitlán
1525: Zusammenbruch des aztekischen Widerstandes

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MYTHOS ATLANTIS

Ein Land, so groß wie Afrika und Europa zusammen, bebaut mit prachtvollen Städten und Häfen, mit gold Verputzten Palästen und von unendlichem Reichtum, bewohnt von den Nachfahren Poseidons. Dies ist Atlantis, wie es seit Plato überliefert ist. Durch die Sünden Hochmut und Habgier wurden die Götter sauer auf die Bewohner von Atlantis, so dass sie Atlantis an einem einzigen Tag durch einen gewaltigen Vulkanausbruch und eine Sturmwelle in die Tiefen des Ozeans verbannten.
So war die Erzählung nach Platon, ob sie der Wahrheit entspricht oder ob es nur eine Warnung an die etwas verwöhnten Griechen war, weiß man bis heute nicht.

Die Griechen berichteten oft über verschwundene Kulturen und Völker. So wurde die glorreiche Stadt Troja, von der Homer in seiner Ilias berichtet, lange Zeit für eine Fiktion gehalten, bis der deutsche Archäologe Heinrich Schliemann Ende des 19. Jahrhunderts seine Träume verwirklichte und nach der verlorenen Stadt suchte, geleitet nur von Homers Angaben.
Diese Angaben stimmten und ließen die Archäologen hoffen auch Atlantis wieder zu finden nach der Beschreibung Platons. Einige Orte konnten schon gefunden werden, dennoch von einer reichen Stadt im Wasser fehlt jede Spur.

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Assyrien

Assyrien lag am Tigris, nördlich von Mesopotamien und südlich von den Sumerern, dort wo heute der Irak liegt.
Circa 2000v.Chr. kam das Volk der Amoriter nach Assyrien. Große Teile des Nordmesopotamischen Reiches fielen bis 1800v.Chr. dem Assyrerkönig der Amoriter unter Kontrolle.
Dieses Imperium währte aber nicht lange, da die Babylonier und später die Mitanni (heute Syrien) immer mehr an Macht gewannen.
Von 1363-1000v.Chr war die erfolgreichste Epoche der Assyrer. Mehrere starke Könige regierten das Land und unterwarfen ihre Nachbarländer. Die Assyrer hatten bessere Waffen und eine bessere Kampfstrategie als ihre Nachbarländer,was ihnen einen erheblichen Vorteil verschaffte.
Von 1000v Chr. – 600v.Chr erstreckte sich das assyrische Imperium im nördlichen, persischen Golf über Damaskus, Phönizien, Palästina und Nord-Ägypten bis nach Theben. Im Westen bildete das Taurus-Gebirge in der heutigen Türkei die Grenze.

Im Gegensatz zu den Spuren, die von der einstigen minoischen (Kreta), mykenischen (Griechenland) und
hethitischen (Türkei) Kultur zeugen, wurden alle Gebiete im Westen in der Zeit vor der Katastrophe von Assyrien regiert.

Wirtschaft
Die Assyrer waren Bauern, somit war ihre Wirtschaft auf Landwirtschaft und Viehzucht spezialisiert. Aber auch andere, wichtige Handelswege führten durch ihr Reich. Dennoch waren die Assyrer kein Händlervolk was man annehmen konnte, sie trieben nur Zölle und Steuern ein von den Händlern, die ihre Wege benutzten.
Der Profit durch diese Einnahmen machte Assyrien zu einem reichen Staat.

Kultur
Von ihren sumerischen Vorfahren übernahmen sie einiges an Kultur. Sie hatten Lehmtempel und verehrten den Gott Assur, nach ihm wurde auch ihre Hauptstadt benannt.
Wer reich war, ging bewaffnet mit Streitwagen, Pfeil und Bogen auf die Jagd nach Wild.

Auch wenn die Assyrer als kriegerisches Volk in die Geschichte eingingen, waren sie kultivierter als die Germanen oder Wikinger, die zu unseren Vorfahren zählen.
Sie hatten Kunst und Schrift.
Ihre Städte wurden mit Skulpturen, Mosaiken und bemalten Mauern/Gebäuden verziert.
Die Assyrer kannten die Keilschrift und führten Buch über Erträge und Verluste.
Der oberste Befehlshaber war der König und wurde von Provinzgouverneuren  in den einzelnen Provinzen und Vasallenstaaten vertreten.

Die Provinzen und Vasallenstaaten hatten Steuern zu bezahlen. Die Steuern wurden meist in Form von Gold, Arbeitskraft und Lebensmitteln geleistet. Steuern konnten auch in militärischer Form geleistet werden – entweder durch Kriegsdienste oder die Versorgung der Soldaten in Kriegszeiten.
Durch Straßennetze und Kornspeicher die im neuassyrischen Reich weiträumig verfügbar waren, konnten Armeen gut versorgt und transportiert werden. Die Komunikation wurde durch die Straßennetze ebenso um einiges vereinfacht.
Das Militär beschränkte sich am Anfang des Reiches auf Bauern mit Speeren, später wurden daraus Berufssoldaten, die festen Sold erhielten. In schweren Zeiten wurden dennoch Bauern einberufen um das Heer zu stärken.
Durch das billige Eisen konnten die Assyrer bessere Waffen, meist Schwerter und Rüstungen herstellen.
Die Armee hatte aber auch berittene Soldaten, die auf Kamelen, Pferden und Streitwagen angriffen. Leichte Wurfgeschoße und Fußsoldaten machten Blitzkriege möglich.
Städte die sich nicht ergaben wurden zerstört, die Bürger wurden bei Widerstand getötet oder als Sklaven nach Assyrien mitgenommen.

Untergang
Den Untergang 612v.Chr verdankten die Assyrer ihrer Unterwerfungsstrategie und hohen Steuern. Immer wieder gab es Revolutionen und 612v.Chr. fiel die Hauptstadt an die Babylonier die von den Assyrern, 648v.Chr eingenommen worden waren, und an die Meder, beide schrien nach Vergeltung für die Invasion.
Noch heute kann man in der Bibel vom kriegerischen Volk der Assyrer lesen, ob sie nun wirklich so schlimm waren wie es in der Bibel steht ist eine andere Sache.

Die Amazonen

AmazonenWas sind Amazonen?
Amazonen sind ein Volk von kriegerischen Frauen, die von den Griechen so genannt worden. Die Griechen fanden das Volk, als sie in der heutigen Türkei einmarschierten.
Heutzutage werden Reiterinnen, Bogenschützeinen und auch Frauen die in Männerberufen fußgefasst haben als Amazonen bezeichnet. Der Fluss Amazonas erhielt seinen Namen, weil die damaligen Eroberer an seinem Ufer auf Stämme trafen, in denen die Frauen ihre Männer bei der Verteidigung ihres Territoriums aktiv unterstützten. Es ist eigentlich nicht ganz sicher vorher die Amazonen wirklich kommen.

In Persien gab es schon eine Bezeichnung für kriegerischen Frauen: „Uma Soona“, was Kinder der Uma bedeutet haben soll. (Wobei „Uma“ der Name einer Mond-Göttin ist.)
Ein armenisches Wort, welches ähnlich klingt und Mond-Frau bedeutet, steht auch für Kriegerinnen.
Auf einigen griechischen Vasen tragen die Amazonen mondförmige Schilde und auch die Griechen ordneten ihnen Artemis, die Göttin der Jagd und des Mondes zu.

Amazon bedeutet im Alt-Grießschichen „ohne Brust“ womit auch die Entstehung der „Brust-losen-Kriegerinen“ erklärt werden kann. Die Amazonen lebten vor rund 4000 Jahren, so berichtet Homer über eine Amazonenprinzessin in der Zeit von Troja (etwa 1200v Chr.)
Den nächsten Zusammenstoß mit den Griechen hatten die  Amazonen etwa um das Jahr 700 v.Chr. Hier drangen sie bis Athen vor und lieferten Theseus, der Antiope entführt hatte, eine Schlacht mitten in der Stadt.
Einen genauen Wohnort der Amazonen kann man nicht bestimmen, aber dies steht in alten Schriften:
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Aborigines

AborigenesDie Indianer von Australien, so werden sie oft genannt, dies kann man auch gut durch gehen lassen, da sie wie die Indianer ein sehr naturnahes Volk waren bzw. noch sind.

Bis vor 200 Jahren hatten die Aborigines keinen Kontakt zu anderen Menschen. Sie zählen zu den ältesten Völkern der Welt. Wann die Aborigines nach Australien kamen ist bis heute unklar. Wissenschaftler denken, dass es zwischen 60.000 und 120.000 Jahre zurückliegt. Wieviele es waren ist ebenso unklar.

Man konnte feststellen, dass die an der Nordküste lebenden Aborigines Kontakte zu Indonesien pflegten. Die im sogenannten Outbeak Australiens lebten waren stark isoliert von anderen Kulturen. Sie pflegten nur Kontakte zu nahe liegenden Stämmen. Als man vor 200 Jahren Australien besiedelte schätzten die Einwanderer folgende Daten:

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