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Cheops und seine Familie

Chufu (Cheops) (2589 – 2566)
Chufu, uns besser bekannt unter seinem Regierungsnamen Cheops, war der Sohn Snofrus (2613 – 2498).
Er ist der Erbauer der großen Pyramide auf dem Plateau von Gizeh. Herodots zufolge war Chufu ein herrschsüchtiger und arroganter Pharao, der Ägypten ins Elend trieb.
Herodot berichtet: Cheops war ein so verruchter Mensch, daß er in seiner Geldnot die eigene Tochter in ein Freudenhaus brachte und ihr eine bestimmte Geldsumme – wieviel, sagten die Priester mir nicht – zu schaffen befahl.
Sie brachte die verlangte Summe zusammen und fasste den Entschluß, ebenfalls ein Denkmal für sich zu errichten. Jeden Mann, der sie besuchte, bat sie, ihr einen Stein für den großen Bau zu schenken.
Aus diesen Steinen soll sie die mittlere der drei Pyramiden haben bauen lassen, die vor der großen Pyramide steht und deren jede Seite anderthalb Plethren misst.
(Historien, 2. Buch S. 126)

Allerdings sind dieses nur Gerüchte. Cheops wurde, wie seine Vorfahren, verehrt wie ein Gott. Chufu soll ebenso ein gelehrter Mann gewesen sein, der sein Wissen seinen Kindern vermittelte.
Noch zur Zeit Alexanders des Großen wurden Inschriften entdeckt, die Chufu als den Erbauer der Großen Pyramide ehren.

Chafre (Chephren) (2558 – 2532)
Chafre war ein Sohn Chufus und wurde als Erbauer der zweiten Pyramide und des Großen Sphinx bekannt.
Er folgte Djedefre nach einer kurzen Regierungszeit auf den Thron und regierte Ägypten etwa 24 Jahre lang. Unter seiner Herrschaft erlebte das Land eine neue Hochzeit. Das Einzige was Chafre wohl Großartiges geschaffen hat waren der Sphinx (das Gesicht ist sein Ebenbild) und die 2.Pyramide.
Laut Herodot soll auch dieser Pharao von seinem Volk gehasst worden sein, aber dies entspricht wohl nicht den Tatsachen, wie uns Aufzeichnungen zeigen. Die Zweite Pyramide ist etwa 15 Meter kleiner als die seines Vaters Chufu und ist die Mittlere der drei Pyramiden in Gizeh.
Die Pyramide von Chafre wirkt duch den erhöhten Untergrund gleich groß wie die Cheopspyramide seines Vaters.
An ihrer Spitze kann man noch etwas von der weißen Kalksteinverkleidung sehen, mit der die Cheopspyramide sowie auch diese Pyramide verkleidet waren. Die Spitzen waren jedoch aus purem Gold, denn die Pyramiden sollten die Sonnenstrahlen des Gottes Ra verkörpern oder einfangen.

Menkaura (Mykerinos) (2532 – 2504)
Wuchs bei Freunden der Familie auf, um das Volk besser zu verstehen und ein mächtiger Herrscher zu werden.
Der Legende nach provozierte Menkauras Regierung die Götter, die eine 150jährige Leidenszeit über Ägypten verhängten. Jedoch durch seine gütige Regierung (er eröffnete erneut die Tempel und nahm die drückenden Maßnahmen seiner Vorgänger zurück) widersetzte er sich dem Ratschluß der Götter.
Durch das Orakel von Buto billigten ihm die Götter eine Regentschaft von 6 Jahren zu, der sich eine neue Zeit der Unterdrückung anschließen sollte.
Dies erschien Menkaura jedoch für unbillige Härte und er wollte diesen Spruch umgehen. Er befahl bei Anbruch der Nacht Kerzen zu entzünden und blieb Tag und Nacht wach, wodurch er seine Regentschaft theoretisch von 6 auf 12 Jahre ausdehnte.
Jedoch ließen die Götter nicht mit sich spaßen und er starb nach einer Regentschaft von nur 6 Jahren.

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