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"Die Normalität ist eine gepflasterte Straße; man kann gut darauf gehen - doch es wachsen keine Blumen auf ihr." (Vincent Van Gogh)
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Dämonen

Ägypter:
Ammit
Beim Totengericht versucht diese mit dem Kopf eines Krokodils, dem Leib einer Raubkatze und dem Hinterteil eines Nilpferdes dargestellte Dämonin diejenigen Toten zu fressen, deren Herz schwerer ist als die Feder der Maat.

Babi-(Bebon)
In ägyptischer Mythologie ist Babi ein Dämon der Finsternis.
Babi trachtet, wie auch die Ammit, beim Totengericht die Verstorbenen zu fressen.


Apophis
Schlangendämon, der für das Böse und das Chaos steht – jeden Morgen und Abend bedroht er die Barke des Sonnengottes und damit auch die Welt

Sumerer:
Alad
In sumerischer Mythologie ein Schutzgeist und Dämon

Asag („der den Arm schlägt”)
Ein böser Dämon bei den Sumerern. Er trocknet Brunnen aus und gilt als Verursacher von Krankheiten

Lahmu-Lahaman (auch Lachmu, Lachama)
Ein Paar Wasserdämonen und dienstbare Geister des Enki
Im babylonischen Weltschöpfungsmythos (Enuma elis) sind Lachmu und Lachamu ein Paar Urgötter, die zuerst entstanden, als sich Apsu und Tiamat mischten.

Lulilla
Bei den Sumerern ein böser Dämon der Nacht, dessen Name „Windmann” bedeutet
Lulilla entspricht dem Lilu der Akkader.

Akkader:
Asakku
Ein böser Dämon, der das Kopffieber bringt und dessen Name ein Begriff für das Krankheit und Schmerzen Verursachende schlechthin ist.Im Gilgamesch-Epos ist der Asakku-Dämon als einer der dreizehn Sturmwinde genannt, die der Sonnengott Schamasch zur Unterstützung des Gilgamesch gegen den Chumbaba sendet Asakku war den Sumerern als Asag bekannt.

Lilitu (Aradat-lili)
Eine akkadisch-babylonische Dämonin. Dargestellt wird sie mit erhobenen Armen, mit Flügeln oder Umhang und mit Geierfüßen. Ihr zu Füßen befinden sich gehörnte Tiere, vielleicht Steinböcke. Als weibliche Ergänzung des Lilu reizt Lilitu des Nachts im Schlaf die Männer. Darin entspricht sie den christlichen Vorstellungen von den Succubi. Ihre Entsprechungen sind die sumerische Kiskil-lilla und die hebräische Lilith.

Lilu (Aradat-lili)
Ein akkadisch-babylonischer Dämon. Nachts streift er umher und bringt Stürme, Krankheit und den Tod. Als männliche Ergänzung der Lilitu reizt Lilu des Nachts im Schlaf die Frauen. Darin ähnelt er den christlichen Vorstellungen von den Incubi. Seine sumerische Entsprechung ist der Lulilla

Nergal
Bei den Akkadern ein Gott der Unterwelt, Kriegsgott und Seuchenbringer, der als oberirdischer Gott die glühende Sonnenhitze verkörpert und Schilfbrände verursacht. Gemahlin des Nergal ist Allatu bzw. Mamit, sein Berater der Ishum. Auf einem Rollsiegel fand man ihn mit Sichelschwert und Keule dargestellt.

Pazuzu
Bei den Akkadern ein böser Dämon, der gehörnt, vierfach geflügelt, mit fratzenhaftem Gesicht, Löwentatzen und Adlerfüßen und mit dem Stachel eines Skorpions dargestellt wird. Er gilt als Sohn des obersten der akkadischen Dämonen, Hanpa.
Pazazu bringt Stürme (aus Südost) und Kälte, Krankheiten (bes. Malaria, Fieber) und plagt die Frauen während der Schwangerschaft.

Chaldäer:

Die Chaldäer hatten ein bis ins kleinste Detail ausgearbeitetes dämonologisches System, für wohl jede Fährnis war ein bestimmter Dämon zuständig.
Einige Beispiele:
„Gegen den Kopf des Menschen richtet seine Macht der verfluchte Asak, gegen das Leben der Menschen der grausame Nemtor, gegen den Hals des Menschen der schändliche Utuk, gegen die Brust des Menschen der verderbenbringende Alu, gegen die eingeweide des Menschen der böse Ekim, gegen die Hand des Menschen der schreckliche Gallin.”

Iraner / Perser:
Aeshma (awest. „Raserei”, „Überfall”)
Ein altiranischer Dämon, der zu den Daevas gehört und Personifikation von Gier, Mordrausch und Zorn ist, außerdem ein Feind des Rindviehs sowie, in Gemeinschaft mit dem Astovidatu, ein Verfolger der Seelen, wenn diese zum Himmel aufsteigen wollen.

Agash (awest. „böser Blick”)
Diese zu den Drugs gehörende Dämonin personifizierte in der altiranischen Mythologie das durch den Sehsinn erfahrene oder verursachte Verderbnis.
Agash galt als eine Dämonin, die ihr Opfer mit Krankheit schlug.

Aka Manah (awest. „Böses Denken”, „Böser Geist”; Akaman)
Dieser zu den Daevas gehörende Dämon stiftet im Menschen bösen Sinn und läßt die verführten nach Niederem trachten.
Sogar den Zoroaster suchte auf Anstiften des bösen Ahriman von seinem Weg abzubringen, wenngleich vergebens.
Bis zu Frasho-kereti, dem Ende der Welt, wirkt er als Gegenspieler des Vohu Manah, wird aber endlich von dem vernichtet.

Akatash
ist dabei derjenige Dämon, der als Versucher zu bösen Taten anstiftet.

Apaosha
Dieser Dämon der Dürre west in ständiger Gegnerschaft zur Wassergöttin Aredivi Sura.

Astovidatu (awest. „Leibauflöser”, auch Astovidet)
Dieser Dämon des Todes gehört zu Daevas

Az
Er ist in der Vorstellung der Manichäer der Dämon der Begehrlichkeit.

Azi Dahaka
Als einer der Daevas ist Azi Dahaka ein altiranischer Sturmdämon. Dargestellt wird er als Schlange oder Drache mit drei Köpfen, sechs Augen und drei Paar schrecklichen Fangzähnen.

Deutsche / Germanen:
Felddämonen
Es gibt die verschiedensten Unheil bringenden Kreaturen laut Germanischen Glauben auf Feldern

Jötun (nord. Jötnar pI.)
Die Riesen bzw. Riesinnen in der germanischen Mythologie. Es sind übermenschliche Wesen von gewaltiger Kraft.
Die Jötun wohnen in Jötunheim. Als Urzeitwesen lebten sie schon vor der Entstehung der Welt und auch vor der Geburt der Götter. Sie sind „die früh Geborenen”, Nachkommen des Urriesen Ymir.

Seedämonen
Auch in Seen und Flüssen herrschen Dämonen wie z.b. die Nymphe

Slawen:
Sudenica
Eine Gruppe von slawischen Dämonen des Schicksals, von denen es hieß, sie erschienen gern zu dreien um die Mitternachtszeit. Auch zur Geburt eines Kindes erschienen sie.

Vampire

Werwölfe

Etrusker:
Charun
Bei den Etruskern ein Dämon der Unterwelt. Als Totenführer wacht er am Grab und geleitet die Seelen in das Totenreich. Wenn er dargestellt wird, dann in der Regel mit Geierschnabel, spitzen Ohren und einem Hammer. Charun entspricht dem griechischen Fährmann zum Hades, Charon.

Culsu
Eine Dämonin der Unterwelt. Sie bewacht das Grab und ihre Attribute sind Fackel und Schere.

Tuchulcha
Bei den Etruskern eine Dämonin der Unterwelt und des Todes. Dargestellt als eine geflügelte Dämonin mit dem Schnabel eines Vogels und Haaren aus sich windenden Schlangen versetzt sie die Menschen in Furcht.

Vanth
Bei den Etruskern eine Dämonin der Unterwelt. Sie ist eine Botin des Todes und hilft dem Sterbenden beim Übergang vom Leben zum Tode. Dargestellt wird sie geflügelt, mit Schlange, Fackel und Schlüssel.

Griechen:
Empusa
Dieses ist entweder ein Beiname der Hekate oder ein Gespenst bzw. Dämon, das für sie bei den Menschen Schrecken erregt.

Eurynomus
War ein dämonischer Gott der Unterwelt, der die Verstorbenen bis auf die Knochen auffraß. Dargestellt wurde er mit dunkelblauen Augen und hervorstehenden Zähnen, dabei auf einer Geierhaut sitzend.
Dieser Eurynomus soll die spätere christliche entstellende Deutung der uralten Göttin Eurynome sein, die dereinst das Weltei legte.

Gorgo (griech. gorgones, „Starrblickende”)
In der griechischen Mythologie drei Ungeheuer mit Schlangen als Haar und gewaltigen Zähnen, bei deren Anblick jeder zu Stein wurde.

Harpyia (griech. „die Raffende”, „Reißende”)
Griechische Ungeheuer und Sturmgeister, die Menschen rauben und Nahrung besudeln. Sie sind Mischwesen aus Mädchen- und Vogelleibern.

Lamia
Soll auch eine andere Wiedergabe des Namens Lilith gewesen sein. Diese gilt als erste Frau des Adam und ist je nach Anschauung Große Göttin oder Dämonin. Dieser Name Lamia wird als Schleiereule oder Nachteule übersetzt. Im Mittelalter war lamia gängiger Begriff für Hexen, die lamiae wurden von manchen als Ungeheuer in Gestalt alter Frauen angesehen. Es gibt noch mehr Dämonen mit diesen Namen, zum Beispiel ein Vampir.

Medusa
War eine der drei Gorgonen. Obwohl anders als Stheno und Euryale sterblich, galt sie für die furchtbarste der drei Schwestern. Jeder, der Medusas Haupt erblickte, wurde auf der Stelle zu Stein.

Seirenes (auch Acheloi(a)des; dt. Sirenen, Seirenen)
In der griechischen Mythologie eine Gruppe böser Dämoninnen. Diese Mischwesen aus Vogel und Mädchen sind die Töchter des Flußgottes Acheloos (daher Acheloiades) und einer Muse oder sie sind Kinder des Phorkys und der Ketos.

Kerberos (lat. Cerberus, dt. Zerberus, Kerberus)
Den Eingang zur Unterwelt bewacht in der griechischen Mythologie ein gewaltiger Hund, der in älterer Zeit mit einem, später mit drei Köpfen dargestellt wird. Es ist Kerberos, Sohn von Echidna und Typhon.

Kelten:
Sheila-na-gig-(Sheela-na-gig)
Bei den Kelten auf den britischen Inseln eine Fruchtbarkeitsgöttin.
Wie die altgriechische Baubo zeigt Sheila-na-gig ihre Pudenta und wehrt mit dem Anblick dieses Horts der Fruchtbarkeit den Tod ab.
In christlicher Zeit wurde das Bild der Sheila-na-gig von einer Göttin zur Dämonin abgewandelt. Ihr Antlitz wurde als Dämonenfratze an den Außenwänden alter englischer Kirchen angebracht. Auch hierbei gibt es ähnlichkeiten mit den Griechen. Diese verzierten Gebäude zur Abwehr mit Medusenhäuptern.

Römer:
Fama (lat. Fama, „Gerücht”)
Als die olympischen Götter im Kampf gegen die Giganten gesiegt hatten, brachte die Erde (Gaia) als deren jüngere Schwester die Pheme bzw. Fama hervor

Fames (lat. „Hunger”)
Eine römische Göttin bzw. Dämonin des Hungerleidens, welche die Personifikation der Hungersnot ist.

Fatum (lat. „Götterspruch”, „Schicksal”, „Verhängnis”)
Der bei den Römern vergöttlicht gedachter Schicksalsspruch und Dämonin des Unglücks.

Fauni
Ein römischer Gott der freien Natur, der Wälder und Fluren. Ein anderer Name für ihn ist Fatuellus. Er ist Schutzgott der Bauern und Hirten, ihrer Äcker und Herden sowie Förderer der Fruchtbarkeit. Faunus gilt als Sohn des Picus und Gatte der Nymphe Marica. Mit ihr ist er Vater des Latinus. Weiter ist Faunus Bruder und Gatte der Fauna. Faunus führt den Beinamen Inuus („Bespringer” [der Herden]).

Juden / Bibel:
Asasel (Azazel, „Bote Gottes”)
Ein Wüstendämon, dem zum Opfer ein Ziegenbock in die Wüste getrieben wurde, der als Sündenbock die Schuld der Opfergemeinschaft mit sich trägt.

Ashmodai (a. Aschmodai, hebrä. „Verderber”, griech. Asmodaios, lat. Asmodaeus, Asmodeus, Vulgata Asmodeus, Luther Asmodi)
Ein Dämon, der als Erreger von Begierde und Zorn die Wollust und Unzüchtigkeit und den Feind der ehelichen Vereinigung personifizierte.

Lilith-hebrä. (die Nächtliche)
In antiker jüdischer Tradition ist Lilith die erste Frau Adams. Ihr Symboltier ist die Eule. Sie trägt in Darstellungen eine Krone von Mondhörnern und eine Regenbogenkette.
Zur bösen Dämonin erklärt treibt Lilith mit den Seirim an wüsten Orten ihr Wesen. Sie ist eine Kindsbettdämonin, die schwangere Frauen gefährdet und Säuglinge tötet.
In der Kabbala ist Lilith die Partnerin des Samael.

Christen:
Abaddon (griech. abaton „Grube”)
Die bekannteste Gestalt, die eine Zeit in einer Grube ausharren mußte war der Josef der Genesis (1. Mose 37 – 50). Der Sohn Jakobs (Isreals) und der Rahel wurde von seinen elf Brüdern (zusammen 12) in die berühmte Grube geworfen, dann aber doch nicht verschmachten gelassen, sondern sie verkauften ihn nach Ägypten (1. Mose 37,21-27). Nach dieser Begebenheit wurde er zum Seher und vermochte Träume zu deuten.

Ammon (Amon)
Mächtiger Höllenfürst er wird als Feuer speiender Wolf dargestellt, der allerdings einen Schlangen schwanz hat. Er gilt als der stärkste dämonische Fürst.

Incubus (Incubi)
Nachtmahren die sich auf die Brust der Schlafenden setzen und Albträume verursachen. Mit Frauen zeugen sie dämonische Bastarde. Sie stellen die verdrängte Sexualität des Mittelalters her. Sie werden in Verbindung mit Satanischenmessen und Hexentänzen gebracht.

Mephistopheles (griech. der das Licht nicht liebt)
Erscheint oft in menschlicher Gestalt um mit Scharfsinn Menschen zu belügen und zu bösen Taten zu verführen. Er ist Gestaltwandler und erscheint auch als Ungeheuer, Drache oder Feuerball. Sein Name könnte auch aus den hebräischen Begriffen Mefir (Zerstörer) und Tofel (Lüge) entstanden sein.

Moloch (ammonitisch)
Mitglied des höllischen Rates und Fürst der Tränen der bedeckt ist mit dem Blut seiner Opfer und den Tränen derer Mütter. Ein schrecklicher Dämon der Kinder als Opfer verlangte und sich an ihrem Wehklagen ergötzte. Moloch steht für die unersättliche Gier und dem Hunger nach Macht. Die Ammoniter beteten ihn in Form einer bronzenen Statue an in deren Innerem sie die Feuer für die Opferungen entflammten. (Eventuell ist Moloch gleichzusetzen mit dem Gott Baal-Chammon der in
Tyrus und Karthago verehrt wurde).

Succubus
Dämoninen, die den Männern beim Geschlechtsakt die Samen klauen, um damit Dämonen zu zeugen.

Bantu:

Nachtheuler
Die Bantu kennen diese Unholde als entsetzliche, aber sterbliche Dämonen. Beschrieben werden sie als rotglühende Riesen mit gewaltigen Klauen.

Maori:
Karutahi
Ein dämonischer Flußgeist (Taniwha) bei den Maori auf Neuseeland, dessen Name „ein Auge” edeutet.

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