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Der Greif

GreifDer Greif ist ein Fabeltier, dessen Rumpf eines Löwens ist und der restliche Körper ein Adler ist, die Vorderbeine sind auch vom Adler.
Er lebt in den Bergen, des mittleren Osten und kann bis zu 60Jahren alt werden. Der Greif ist sowohl in der Luft als auch auf dem Boden ein gefährliches Raubtier, das kommt durch sein Mischwesen. Seine Flügel haben eine Spannweite bis zu 6m!

Er hegt eine tiefe Abneigung gegen Menschen, deren Leben von der Sucht nach Reichtum beherrscht wird. Er ernähert sich daher fast ausschließlich von Pferdefleisch. Da er die Stärke und Wachsamkeit charakterisiert wird er oft in der Wappenkunde (Heraldik) verwendet.
Seine Vorfahren kamen aus Ägypten und Mesopotamien und tauchten dort schon ca. 3000v. Chr. auf.
Der ägyptische „Greif“ war eine Tier oder Mensch der als Kopf einen Falken oder Geier hatte.
Der mesopotanische „Greif“ sah schon sehr dem heute bekannten Greif ähnlich.

Heute kennt man den Greif als Adlerköpfiges Wesen mit krumm Schnabel und schwingen, nur dass er zusätzlich auch noch spitze Ohren besitzt. Der übrige Körper gleicht dem eines Löwen, mit Fell und Pranken.

Der Greif als große, wilde Kreatur diente früheren Zivilisationen als Talisman und Abschreckungssymbol gegenüber allem Bösen, und in diesem Sinne auch als Wächter. Er war immer eine zweideutige Figur – weil er einerseits mit seiner Gestalt dem König der Vögel (Adler) und auch dem König der Tiere (Löwe) ähnelte, wurde er gerne als Symbol königlicher oder adliger Macht verwendet; andererseits war er aber auch nur ein großer, hakenschnäbliger Vogel, der grausam Beute riß und die Erde nach funkelnden Schätzen durchwühlte.

In Griechenland nahm man an das die Greife aus dem hohen Norden kamen und aus dem Osten, sie sollten stärker als Drachen und Elefanten sein. Im Osten, so hiess es bewachten sie mächtige Schätze, die sie aus der Erde piekten.

Aelian beschrieb die Greife zum Anfang unserer Zeitrechnung so:
„Der Greif sei ein vierfüßiges Tier ähnlich einem Löwen, mit sehr starken Krallen. Seine Rückenfedern seien schwarz, die Brustfedern rot und die Schwingen selbst weiß, während der Hals mit blauen Federn besetzt sei. Kopf und Schnabel seien die eines Adlers, und aus seinen Augen schössen Flammen.Die Nester der Greifen befänden sich auf hohen Berggipfeln, wo sie ihr Gold horteten und ihre Jungen hegten. „

GriffonSelbst in der Bibel steht der Greif und wurde daher auch mit ins Mittelalter genommen. In unserem Mittelalter hielt man den Greif für einen exotischen Raubvogel oder auch furcht einflössendes Ungeheuer, das aus dem Osten stamm.
In der Märchensammlung „1000 und 1Nacht“ kommt der Greif auch vor, dort unter dem Namen Roc oder Ruch.
Viele Dichter verewigten den Greif in ihren Gedichten, z. b. Dante.
Erst im 19Jhd. wurde der Greif als Fabelwesen erklärt und somit nur noch als Ungeheuer in Kindermärchen gewertet.
Ein ganz berühmter Greif erscheint in Lewis Carrolls „Alice im Wunderland“, wo Alice und die Herzkönigin auf einen Greifen treffen, der fest eingeschlafen in der Sonne liegt.

Eine wissenschaftliche Erklärung warum Menschen an den Greif glauben gibt es nicht, auch nicht welches Tier den Menschen soviel Angst einjagten. Bei Einhörnern, Drachen und Co. hatte die Wissenschaft immer ein tierisches Vorbild für diese Fabelwesen.

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