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Die sieben Weltwunder

Vor über 3000 Jahren wurden die noch bis heute bekannten sieben Weltwunder zusammengestellt.
Leider hat nur eines der sieben Weltwunder die Jahrtausende überstanden. Zu damaligen Zeiten waren es die eindrucksvollsten technischen Höchstleistungen in der damaligen Kunstwelt.

Die Ursprüngliche Liste:

Die Pyramiden von Gizeh
Die Festungsmauern von Babylon
Der Hängende Garten der Semiramis in Babylon
Die Zeusstatue des Phidias in Olympia
Der Artemis-Tempel zu Ephesos
Das Marmor-Mausoleum zu Halikarnassos
Der Helios-Koloß zu Rhodos

Die Festungsmauern von Babylon wurden ca. 300Jahre nach der Erstellung der Liste durch den Leuchtturm von Alexandria ersetzt, der bei der Erstellung der Liste noch nicht existierte. In manchen Listen stehen beide, somit ACHT Weltwunder, mit der Bemerkung das beide das 7.Weltwunder sind. In manchen Listen werden die Stadtmauer und die Hängenden Gärten zusammen gefasst.
In einem Atemzug mit den sieben Weltwunder werden auch der Babylonische Turm und die Chinesische Mauer genannt.


Der Babylonische Turm war allerdings schon zu dieser Zeit eine art Mythos, wie er es heute noch ist.
Die sieben Weltwunder beschränkten sich auf die Region rund um die Ägäis, daher viel auch die Chinesische Mauer aus der Liste.
Da bis auf die Gizeh Pyramiden alle Weltwunder zerstört wurden, wählt man neue sieben Weltwunder, auch die Weltwunder der Neuzeit genannt.
Laut eines Internets Artikels wurde die Wahl am 31.07.2000 beendet, allerdings finde ich nirgends die Resultat der Wahl.


Was sind/waren die sieben Weltwunder genau?

Die Pyramiden von Gizeh
Die drei Pyramiden wurden von den Pharaonen Cheops, Chepren und Mykerinos errichtet. Sie waren die damaligen höchsten Gebäude der bekannten Welt (Australien und Amerika waren noch unbekannt).

Die Cheopspyramide erreichte über einer quadratischen Grundfläche mit 230,36 m Seitenlänge ursprünglich eine Spitzenhöhe von 146,60 m. Die Cheprenpyramide besaß ursprünglich bei einer Kantenlänge von 215,26 m eine Spitzenhöhe von 143,50 m.
Die Pyramiden dienten als Gräber für die oben genannten Pharaonen.

Die Pyramiden wurden über mehrere Jahre hinweg gebaut, da sie größtenteils von Bauern errichtet wurden, die während der Regenzeit (Überschwemmungszeit) nict auf ihren Feldern arbeiten konnten. Später erst bildeten sich Städte um die Pyramiden die aus festen Arbeitern bestanden.

Die Cheopspyramide bestand ein aus weissem Kalkstein, so das er wie ein Kristall schimmerte. Allerdings wurde der Kalkstein zum Aufbau von Kairo entwendet.

Die Festungsmauern von Babylon
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Der Hängende Garten
„Nebukadnezar befahl, in der Nähe seines Palastes aus Steinen Anhöhen zu errichten, ihnen die Gestalt von Bergen zu geben und sie mit allerlei Bäumen zu bepflanzen. Auf Wunsch seiner aus Medien stammenden Gemahlin legte er ferner einen Garten an, wie sie in der Heimat seiner Frau üblich waren.“ Mit den hier von dem jüdischen Schriftsteller Flavius Josephus ( 37-100 n. Chr.) beschriebenen Gärten sind zweifellos die berühmten „Hängenden Gärten der Semiramis“ gemeint. Semiramis wird von den Autoren des Altertums als eine mit göttlichen Kräften begabte Frau geschildert – aber sie war nicht Nebukadnezars Gemahlin. Offenbar hat man die legendäre Figur der Semiramis erst später mit den Gärten von Nebukadnezars Frau in Verbindung gebracht. Denn an der Bauherrschaft des babylonischen Königs dürften keine Zweifel mehr bestehen. Als der deutsche Archäologe Robert Koldewey 1899 mit der Ausgrabung von Babylon begann, fand er in der Nordostrecke der Südburg einen Gewölbebau mit tiefem Brunnen, auf den die antiken Beschreibungen genau passten.

Der Überzeugung Koldeweys, die Fundamente der Hängenden Gärten vor sich zu haben, wurde bisher nicht ernsthaft widersprochen. Um „aufgehängte“ Gärten hat es sich allerdings nicht gehandelt – diese Bezeichnung dürfte wohl auf einem Übersetzungsfehler beruhen, denn das lateinische „pensilis“ hat zwar diese Bedeutung, kann aber auch „balkonartig“ heißen. Die Gärten von Babylon blühten auf einem terrassenförmig ansteigenden Bauwerk, einer Art von Dachgarten, den man künstlich bewässern konnte.

Die Zeusstatue
Der einheimische Architekt Libon baute über drei hohen Sockelstufen ein von 34 dorischen Säulen umschlossenes Gotteshaus aus weißem Poroskalkstein. Der Tempel stand auf einer Fläche von 30,30 x 66,74 m² und war bis zum Dachfirst einschließlich des Giebel-Akroterions der Nike des Paionios etwa 24 m hoch. Er bildete die Behausung für das erst nachträglich (seit 438 / 432 v. Chr.) durch Phidias geschaffene Kultbild des Zeus. Die thronende Zeusgestalt stand auf einem blaugrauen Kalksteinsockel und besaß in etwa siebenfache Menschengröße (Höhe: 12,50 m bis 13 m).
Der mächtige Kern des Kolossalbildes war aus Zypressen- und Ebenholz gebildet. Die unbekleideten Körperpartien (Antlitz, Hals, Arme, Hände und Füße) waren in Elfenbeinverkleidung meisterhaft modelliert. Die Sohlen der Sandalen, das bis zu den Knöcheln herabreichende Göttergewand und die den Nacken umwallenden Haarflechten bestanden aus Gold. Auf der vorgestreckten Rechten hielt Zeus eine schwebend schlanke Nike, die linke Hand hielt das mit verschiedenen Edelmetallen eingelegte Zepter, das vom goldenen Königsadler gekrönt war. Am Goldschemel unter den Füßen war die Künstlerinschrift angebracht: „Phidias, Charmides Sohn aus Athen, der hat mich geschaffen.“

Der Artemis-Tempel
Seit etwa 560 / 550 v. Chr. wurde das Haus nach wiederholter Zerstörung und mehrmaliger Vergrößerung zu einem Riesentempel gesteigert. Nach Beendigung der Perserkriege wurde der Tempel um 440 v. Chr. durch die Ephesier Demetrios und Paionios völlig fertiggestellt, so daß insgesamt 120 Jahre an ihm gearbeitet wurde. Im Jahr 356 v. Chr. wurde die Prunkstätte durch Herostratos, einem unbedeutenden Ephesier mit dem krankhaften Ehrgeiz Berühmtheit zu erfahren, völlig niedergebrannt. Immerhin konnte das altheilige Bild der Göttin Artemis gerettet werden. Das gab den Ephesiern offensichtlich den Auftrieb, dem himmlischen Götterbild nun erst recht ein neues Tempelhaus zu errichten. Der neue Tempel wurde viel prächtiger als sein Vorgänger und später unter die Sieben Weltwunder eingereiht.
Der ephesische Architekt Cheirokrates nahm sich der Planung, der Organistion und des Wiederaufbaues praktisch an. Die in sich zusammengestürzte Schuttmasse wurde als neue Tempelbasis verwendet. Der so teilweise aufgefüllte und abgeglichene Massivkern wurde durch eine massive Mantelkonstruktion mit Marmorverbrämung zu einem Podium mit einer Fläche von 125,67 x 65,05 m² und 2 m Höhe ausgebaut. Auf der neuen Fußbodenfläche wurde ein Tempelhaus errichtet, das in seinem Grundriß und der Säulenanordnung möglichst genau dem zerstörten entsprechen sollte. Insgesamt sollen 127 Säulen von je mindestens 18 m Höhe Verwendung gefunden haben.
Unter der Herrschaft des Imperium Romanum über Ephesos (seit 133 n. Chr.) wurde aus der griechischen Artemis die römische Diana. Nach den Plünderungen und Brandschatzungen zur Gotenzeit (262 / 263 n. Chr.) und der völligen Zerstörung unter Constantin dem Großen, nach der Seldschuken- und Osmano-Türkenzeit (13. und 15. Jhd.), verschwanden die Überreste im mehr und mehr ansteigenden Sumpfgelände.

Das Mausoleum zu Halikarnassos
Die rechteckige Baugrube des Mausoleums, die man in den Felsboden eingearbeitet fand, wies eine Fläche von 39 x 33 m² auf. Überhalb des unterirdischen Fundamentes erhob sich zunächst der mehrstufige Basisbau, das Krepidoma. Darauf ruhte nicht wie sonst bei griechischen Tempeln gleich das Peripteralhaus, sondern als Fortsetzung des Stufensockels stieg erst noch ein massiver Prismenkörper von rund 33 m Länge und fast 27 m Breite zu einer Gesamtunterbauhöhe von fast 22 m auf. Dort oben thronte dann erst der Grabtempel von rund 13 m Eigenhöhe mit seinem „Pteron“, dem Säulenkranz-Umgang von 36 asiatisch-ionischen Voutensäulen um den großen Cellakern und mit asiatisch-ionischem Steingebälk als Geschossabschluss. Über dem Hochtempel erhob sich ein in 24 Stufen aufgeschichtetes pyramidales Massivdach von 9 m Höhe mit Gipfelplattform für eine krönende Marmorquadriga, die einschließlich ihres eigenen Postamentes noch gut 5 m hoch war, so daß die Gesamthöhe des Mausoleums 49 m betrug.
Im Jahr 377 v. Chr. siedelte Mausolos nach Harlikarnassos über. Nach 24-jähriger Regentschaft verstarb er kinderlos im Jahr 353 v. Chr. Sein noch nicht vollendetes Grabmahl führte zunächst seine Schwester Artemisia, mit der er zugleich verheiratet war, weiter. Zwei Jahre später geriet der Weiterbau ins Stocken, als auch Artemisia verstarb. Erst als sich 334 v. Chr. Alexander der Große der Sache annahm, kam das Wunderwerk doch noch zur Vollendung.
Im 13. Jahrhundert schließlich wurde das Grabmal durch Erdbeben zu Boden geworfen und seit dem 15. Jahrhundert in Zeiten der Not und Gefahr durch die Johanniter zu Verteidungsanlagen in der Hafenfestung Petronia, dem heutigen Fort Budrum, verbaut.

Der Koloss von Rhodos
Der Koloss von Rhodos war die größte Bronzestatue der Alten Welt. Doch wie die meisten der sieben Weltwunder der Antike hat auch der Koloss die Jahrtausende nicht überdauert. Nichts blieb von ihm als fragmentarische Erwähnungen in antiken Quellen – und sein unvergänglicher Mythos.

Trotzdem versuchen Wissenschaftler seine Form und den Platz, an dem er stand, zu ergründen. Bei aller Unsicherheit kann die Forschung einiges über den Koloss berichten: So hatte er eine Höhe von 30 bis 35 Meter. Anlass seiner Errichtung war der Abbruch der Belagerung von Rhodos durch Demetrios Polykletes (304/3 v.Chr.).
Die Rhodier feierten dies als Sieg und errichteten zu Ehren des Stadtgottes die riesige Figur. Zwölf Jahre dauerte der Bau der Bronzestatue, die im Inneren mit Steinen verstärkt wurde. Ganze 66 Jahre stand der Koloss, dann stürzte ihn ein Erdbeben. Die Überreste sammelten im Jahr 653 Araber ein und verkauften das Material. Zur Lokalisierung gibt es zwei große Theorien. Die klassische Variante vermutete den Koloss am Hafen. Die meisten künstlerischen Darstellungen zeigen den Koloss breitbeinig über der Hafeneinfahrt. An Schönheit und suggestiver Kraft nicht zu überbieten, fehlt dieser Variante eigentlich nur eines – die historische Evidenz. Die zweite Theorie vermutet die Kolossalstatue ganz woanders. Es ist eine Heliosfigur (deshalb auch der Strahlenkranz). Der naheliegendste Platz wäre also das Heliosheiligtum. Das aber liegt nicht am Hafen, sondern (vermutlich) inmitten der alten Stadt.
Beide Theorien können bis dato keine archäologischen Beweise vorweisen. Zur Art der Herstellung ist Philon von Byzanz eine ausführliche Quelle. Philon behauptet, der Koloss sei vor Ort Schicht für Schicht gegossen worden. Dies widerspricht jedoch unserem modernen Wissen über Bronzeguss. Zeitgenössische Vergleichstücke werden allesamt aus Teilen zusammengesetzt, was die Herstellung von Modellen und Gussformen erlaubt. (Quelle:P.M.)

Der Leuchtturm von Alexandria
Die vor Alexandria liegende Insel Pharos wurde damals durch einen technisch bedeutsamen Dammbau mit Wasserdurchlässen, das sogenannte „Heptastadion“ des Dexiphanes von Knidos, mit dem Festland verbunden. Sostratos, der Sohn des Dexiphanes von Knidos, war der Architekt des auf der Insel errichteten gewaltigen Leuchtturmes.
Auf einer Basis von 30 x 30 m² erhob sich ein nach oben langsam verjüngtes hohes Untergeschoß. Unter Belassung eines Umganges mit Tritonen an den vier Ecken wurde ein weniger hohes zweites Geschoß als Achteckprisma aufgesetzt. Darüber befand sich noch ein kleines zylindrisches drittes Stockwerk. Auf dessen Kegeldach war schließlich die bekrönende Bronzestatue des Zeus-Soter als Heilssymbol für Seefahrer postiert. Die Gesamthöhe des relativ schlanken Turmes läßt sich zu 113 m berechnen.
Im 14. Jahrhundert wurde der Leuchtturm durch ein Erdbeben endgültig zerstört. Auf seinen Fundamenten wurde später das Fort Kait-bey errichtet.
Der Leuchtturm ist wahlweise das 8.Weltwunder oder auch das 7.Weltwunder.

Die 7 war früher eine magische Zahl daher wurde wohl die Stadtmauer durch den Leuchtturm ersetzt.

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