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"Auf jede heikle und komplizierte Frage gibt es eine ganz einfache, klare Antwort die falsch ist." (Henfy Louis Mencken)
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Fabelwesen aus aller Welt

Banshee

Banshee
Die Kelten glaubten an einen weiblichen Geist, heute noch in Irland. Sie hat rote verweinte Augen und ein leihen blasses Gesicht mit schwarzen Haaren. Sie trägt einen grauen Umhang mit einem grünen Kleid. Nur wenige haben erst eine Banshee gesehen. Aber ihre schreie kann man zu nachts hören. Manche sagen es höre sich an wie das heulen von Wölfen oder Schmerzens Schreie einer Frau.

Jede Familie hat bis heute in Irland seine eigene Banshee. Wenn man das schreien einer Banshee hört so sagt man, stirbt ein Familienmitglied. Aine bringt dann die Verstorbene ins Totenreich, sie ist die König (Anführerin) der Banshees.

Die Chimäre

Chimare
Die Chimäre ist eine Verbindung aus: Ziegenkörper, Löwenkopf und Drachenschwanz. Mal hat die Chimäre einen Kopf mal bis zu drei. Daher werden auch zweiköpfige Missgeburten auch Chimären genannt (passiert manchmal bei Schlangen).
Die Chimäre wurde in der Mythologie von Pegasus getötet.
Abstammung der Chimäre ist nicht ganz geklärt, es gibt in den verschiedenen Sagen verschiedene Herkünfte, hier sind einige davon:

Kind von Echinda und Typhon
Kind der Hydra
Mutter von Sphinx und Orthus

Die Echinda
Sie ist das Kind von Gäa und Tartarus. Ihr Oberleib war der einer Frau und der Unterleib der eines Drachens. Sie und ihr Gefährte Typhon wachten über einige Bestien:

Zerberus
Orthus
Hydra
Harpyie
Chimere
Greif (in manchen sind es Geier)

Es heisst sie bemutterten auch die Sphinx, aber da gibt es wieder verschiedene Texte.

Einherier

Einherier
Wenn ein nordischer Krieger im Kampf ehrenvoll starb, so wurde er von Odin aufgenommen.
Odin schickte Walküren, um die zukünftigen Einherier nach Walhalla. Odin bringt Freund und Feind an einem Tisch zusammen um Lokis Kriegern bei Ragnarök zu vernichten. Jeden Tag kämpfen die Einherier gegeneinander, da sie nie ihre irdische Feindschaft vergessen haben. In Odinshallen regenerieren sie wieder um am nächsten Tag erneut zu kämpfen. Dies dient auch als Training und zur Erheiterung von Odin

Fenris

Fenrir
Fenris besitzt die Gestalt eines mächtigen Wolfes und berührt, wenn er seinen Rachen aufsperrt, mit dem Oberkiefer den Himmel und mit dem Unterkiefer den Abgrund der Unterwelt. Weil es ihm bestimmt war, an dem Untergang der Götter, dem Ragnarok teilzuhaben, konnten die Asen das Untier nicht vernichten. Da sie aber um seine Gefährlichkeit wußten, fesselten sie ihn mit Hilfe eines magischen Bandes, welches dünn wie Seide aber so stark wie die Schöpfung selbst war. Der Gott Tyr legte seine Hand in sein Maul, damit die anderen Göttern ihn fesseln konnten. Als der Wolf merkte das sie das Band zu zieht, biss er Tyr die Hand ab. Seit her steckt ein Schwert im Maul von Fenris, damit er sein Maul nicht mehr schliessen kann um die Welt zu verschlingen.

Er ist der schreckliche Sohn des Wesens Loki und der Riesin Angerbode, deren andere Nachkommen die Jormundgand (Midgardschlange) und Hel, die Herrscherin der Unterwelt sind.

Frostriesen
Das nordische Riesengeschlecht der Frostriesen entstammt dem Urriesen Ymir, der seinerseits aus dem urzeitlichen Eis entstand. Die Gestalt der Frostriesen gleicht einer zum Leben erweckten Eisskulptur und ihr Anblick läßt den Menschen erschauern, da ihnen eine archaische Kälte entströmt. In einem Kampf mit den Asen wurden fast alle Frostriesen vernichtet. Nur ein Riesenpaar konnte sich retten, indem es über das Blutmeer floh. Die Nachkommen dieses Paares bildeten eine neue Generation von Riesen, die sich in der Welt ansiedelte.

Golem

Golem
Ein jüdischer Rabbi, soll aus Lehm und Wasser einen Golem geformt haben. Mit magischen Worten hauchte er ihm das Leben ein, dennoch empfindt er weder Schmerz noch andere Gefühle.
Der Golem sollte die Juden vor ihren Feinden beschützen und half auch im Haushalt. Eines Tages geriet der Golem ausser Kontrolle. Die Dorfbewohner und der Rabbi schafften es aber ihn in den Keller der örtlichen Synagoge einzusperren. Seit her wartet er auf seine Wiedebelebung.

Die Harpien

Harpie
Harpien brachten die Seelen der Verstorbenen in den Hades. Man bezeichnete sie als Windgeister.
Sie waren eine Mischung zwischen einer Frau und eines Greifvogels (mal Adler, mal Geier).
Sie sind unsterblich und fürchten nur den Klang eines bronzenen Instrumentes.
Es gab nur vier Harpien, obwohl später aus ihnen in Büchern tausende wurden.

Aello-Regen
Celaeno- Dunklersturm
Okypete- schnelles Fliegen
Podarge- schneller Fuß
Sie stammen vom Typhon ab.

Kobold (eng Goblin)

Goblin
Es gibt viele Versionen von Kobolden.
Sie können gut und böse sein. Manche Kobolde werden als böswillige Zwerge oder Elfen beschrieben. Manche als gutartige kleine grüne Männchen, die einem einen Wunsch erfüllen.
In Spielen und Filmen sind Kobolde meist hinterliste Bösewichte, das Gegenstück zu den guten Elfen/Feen mit denen sie meist in Geschichten im Streit liegen.

Einer Legende zufolge wartet ein Koboldschatz am Ende des Regenbogens. Diese Legende variiert allerdings auch, mal heisst es ein Topf voller Gold, mal das man sich was Wünschen darf.

Der Mantikor

Manticore
Sein Kopf ist der eines Menschen, in einigen Quellen hat er Löwenzähne in anderen Menschenzähne. Sein Körper ist der eines Löwens und sein Schwanz ist gespickt mit einem Büschel aus Giftstacheln. Dieser Stachelschwanz wurde im Mittelalter ein Scorpionschwanz. Die Giftstacheln feuert er ab umso Angreifer schon von der Ferne zu vernichten. Mit seinen Löwentatzen macht er Nahangriffe und wie es in einigen Texten steht, zerfleischt er die Feinde. Der Mantikor ist eine so genannte Chimäre. Sie kann sich mit Menschen unterhalten und leidet unter eine art Shizoprenie. Er kann sich verhalten wie ein Mensch, solange seine tierische Seite nicht die Überhand gewinnt.

Dies führte nicht selten dazu, dass man sich in dem einen Augenblick mit dem Mantikor unterhalten konnte und im nächsten als sein Mittagsessen betrachtet wurde. Der Mantikor jag meist in der Wüste teilweise aber auch Dschungelgebiete. Zu seinen Leibspeisen zählt der Mensch.

Orks

Orc
Das Aussehen der Orks variiert von Buch zu Buch beträchtlich. Von einem affenähnlichem Urmenschenaussehen bis zu schleimspeienden Ungeheuern ist alles vertreten. So sind Orks häufig als grüne behaarte Menschen mit Hauern dargestellt aber manchmal auch wie in der FIlmreihe dunkel und relativ unbehaart.

So wie das Aussehen variiert jede Eigenschaft der Orks. Bei Tolkien haben Orks Probleme mit Sonnenlicht und in einigen Romanen wiederum nicht.

Das Wort Ork, manchmal auch Orc geschrieben, hat seinen Ursprung im Latein, wo es einen Dämonen oder eine Kreatur der Unterwelt bezeichnet. Im 20. Jahrhundert wurde der Begriff durch J. R. R. Tolkien wiederbelebt.
Orcus ist ein alternativ Name von Hades, dieser Name wird in Bezug auf das quälen der Sünder oft benutzt.
Man sagt auch Orks seien geqäulte Seelen.
Die Orks sind keine richtigen Fabelwesen, sondern wurden eher in der Welt der Fantasy-Spiele und Bücher angesiedelt.
Einige Leute sehen in Orcs auch die spezial nordische Riesenart, von daher habe ich sie hier mit reingeschrieben.

Orthos
Orthos (auch: Orthros) ist ein von Typhon und Echidna abstammender Hund. Er bewachte die Rinder des Geryoneus. Herakles erschlug ihn und trieb seine Rinder weg.

Riesen

Zyklop
In vielen Mythologien und Sagen ist der Riese ein besonders großer Mensch, manchmal bis zu 5m groß.
Mal sehen sie genau aus wie ein Mensch, mal haben sie nur ein Auge.
In der nordischen Mythologie waren sie meist bösartige Wesen die darauf warteten das Ragnarök (der nordische Weltuntergang) eintrifft und sie so gegen Götter und Menschheit kämpfen konnten. In einigen Legenden werden Riesen als Väter der Götter genannt, es könnte sich somit um Uralte Götter handeln die durch ihre Kinder abgelöst wurden.

Die Riesen verkörperten meist die Elemente und nahmen dann oft auch ihre Gestalt an.
Feuerriesen, Eisriesen, Steinriesen, Windriesen (sahen meist aus wie ein Wirbelsturm).
Die Titanen gelten als das älteste griechische Göttergeschlecht. Die Giganten (Gigantes) sind Mischwesen aus Menschen und Schlangen und Gegner der olympischen Götter.
Die einäugigen Zyklopen (Kyklopes) sind ebenfalls ein altes Göttergeschlecht und zogen mit Zeus gegen die Titanen in den Krieg.

Die Sphinx (nicht die ägyptische Statue)

Sphinx
Man sagt die Sphinx sei das Kind von Echinda oder auch der Chimäre. Sie hat einen geflügelten Löwenkörper und Kopf mit Brust der einer Frau.
In der Legende, lauerte sie in der Wüste vor Theben den Menschen auf und stellte ihnen eine Frage. Wenn sie die Frage nicht beantworten konnten frass die Sphinx sie.
Nur einer konnte diese Frage beantworten, Oidipus. Daraufhin stürzte sich die Sphinx in eine Schlucht.

Die Frage: Wer geht morgens auf 4Beinen, mittags auf 2Beinen und abends auf 3Beinen
Antwort: Der Mensch, als Baby krabbelt es auf alle vieren (am Anfang des Lebens- morgens), als Erwachsener läuft er auf 2Beine (in der Mitte des Lebens- mittags), und im alter geht der Mensch an einem Stock, das dritte Bein (am Ende des Lebens- abends).
Der Sphinx: Statue in Ägypten die nach dem Abbild eines Pharaos und Löwenkörper.

Der Typhon
Typhon ist Sohn von Gaia und Tartaros. Dieses Ungeheuer hatte hundert Schlangenköpfe. Seine Gemahlin ist Echidna. Typhon wurde von Zeus in den Tartaros geworfen. Über ihn setzte er den Vulkan Aetna (Ätna).

Zwerg

Zwerg
Der Zwerg wird meist, als klein wüchsige Menschengestalt mit Bart beschrieben, meist sind es Männer. Sie werden als ausgezeichnete Handwerker beschrieben. Meist arbeiten sie Untertage in Bergwerken und haben somit ein großes Vermögen. Oft können sie auch Gegenstände mit Magischen Fähigkeiten herstellen, die sie gerne Leuten in Not überlassen.
Das Gemüt von Zwergen ist unterschiedlich von Sage zu Sage, manchmal tretten sie als freundliche und hilfsbereite Gestalten auf. In manchen Sagen jedoch können sie auch gemein und sehr abweisend sein. Aber die Geschichte der guten Zwerge überwiegt.
In den Nibelungen werden sie von einem König angeführt, namens Alberich. In anderen Sagen werden sie auch von Königen regiert, aber das variiert von Sage zu Sage.
Zwerge sind nicht nur Bergarbeiter sondern oft auch Schatzmeister.
Der Zwerg gilt seit je her als Glücksbringer um Vermögen anzuhäufen.

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