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Die irischen Götter

Die bekanntesten irischen Götter bezeichnet man als Tuatha de Dannan, „die Kinder der Göttin Dana“. Der Legende nach stammen die Götter der Iren allein von dieser einen Göttin ab (Dana, Dan oder auch Danu, gemeint ist die selbe). Die Schreibweise von Orten und Namen in den keltischen Überlieferungen variieren etwas. Gemeint ist meist die selbe Person oder Sache. Also bitte nicht wundern, wenn die einzelnen Bezeichnungen gelegentlich etwas abweichen.

Insgesamt beherrschten der Legende nach drei Göttergeschechter nacheinander die Insel Irland. Zuerst waren die Fomori die Herrscher über Irland. Sie waren dämonenhafte uralte Meeresgötter. Als die Tuatha de Danann die Insel erreichten, besiegten sie die Fomori im Verlaufe von zwei Schlachten (erste und zweite Schlacht von Mag Tured). Später wurden die Dananns selbst von den Milesiern geschlagen und in die grasbewachsenen Hügel der Insel Irland verbannt, wo sie nach der Legende noch heute zeitlos als Feen leben.


Aine
Ainé war die Tochter Owels, welcher ein Druide und ein Pflegesohn Mananans war. Sie war die Göttin des Getreides, der Fruchtbarkeit und der Liebe und die Schutzherrin des Münsters Ainé.
Trotz der Christianisierung blieb ihr Kult noch lange erhalten. Besonders unter den Bauern war sie nach wie vor beliebt. Ihr zu Ehren entzündete man nachts Fackeln und trug sie um die Hügel. Danach verteilte man die Fackeln und schwenkte sie über dem Land und dem Vieh, wobei man um gute Ernte bat.
Viele alte Geistergeschichten ranken sich um die Göttin Ainé. Sie gilt als gütig und den Menschen wohl gesonnen. Meist erscheint sie Bauern, um sie in ihrem Glauben zu bestärken und ihren zu helfen. In einer Sage heißt es: Als man die Zeremonie einmal wegen eines Todesfalles nicht stattfinden ließ, tanzten nachts Geisterfackeln um die Hügel, die von Ainè angeführt wurden, damit den Bauern trotzdem eine gute Ernte sicher war.


Angus Og
Er war der Sohn von Dagda und Boanna. Über seinem Kopf schwebten ständig vier Vögel mit leuchtendem Gefieder die Küsse darstellten Er warb um das Mädchen Caer, das aus Connacht kam, von göttlicher Herkunft war und als Schwan lebte. Anscheinend war ihr Vater Ethal (ein Tuatha de Danann) gegen die Heirat. Als Oengus Vater Dagda Ethal gefangen nahm kam man jdeoch zu einer Einigung. Er durfte Caer heiraten, wenn er es schaffe sie in ihrer Schwanengestalt zu erkennen und wenn sie einwilligte. An Samhain erkannte er sie auf einem See unter einhundertfünfzig Schwänen und sie willigte ein. Er lebte in einem Palast am Fluß Boynebei New Grange. Sein Pflegesohn war Diarmuid Ua Duibhne, den wegen eines Liebesfleckes auf seiner Stirn keine Frau ansehen konnte ohne sich in ihn zu verlieben
Er war der irische Liebesgott und Schutzpatron der Liebenden. Er stand jenen bei, deren Leben sich um die Musik drehte und wurde mit allem schönen und fröhlichen in Verbindung gebracht.


Brigit
Brigit war die stärkste und geduldigste irische Göttin. Noch heute ist sie populär. Brigit und Dana galten als sehr freigiebig und waren Göttinen der einfachen Leute. Als Schutzherrin und Göttin der Künste, der Kultur, der Kunstschmiede, der Dichter und Ärzte weist sie Gemeinsamkeiten mit der griechischen Göttin Athene auf.
Sie ist die Tochter von Dagda, die Halbschwester von Oengus und die Gattin von Bress. Manchmal wird auch berichtet, Dagda hätte drei Töchter dieses Namens gehabt und sie wären jeweils die Schutzgöttinen der Kunst, der Dichter (und Wahrsager) und der Heilkunst gewesen.
Ihr zu Ehren feierte man zur Sommersonnenwende das Imbolc-Fest. Da sich ihre Beliebtheit und ihr Mythos trotz der Christianisierung nicht abschwächen ließen, ging sie schließlich in der christlichen Heiligen Brigitta auf.


Oagda
Er trägt auch den Beinamen Eochaid Ollathair (der Vater aller) und Ruad Rofhessa (Träger des letzten Wissens).
Er gilt nicht als der Stammvater der Menschen, stellt aber dennoch das väterliche Prinzip in der irischen Mythologie dar. Man beschreibt ihn als häßlichen großen Bauern, der eine riesige magische Keule bei sich trägt. Mit nur einer Hand konnte er neun Männer auf einmal hinweg fegen. Andererseits konnte er jedoch auch Tote wieder zum Leben erwecken indem er sie in seinen magischen Kessel tauchte. Seine Keule war so riesig, daß sie auf Rädern transportiert wurde und daß sie von mehreren Männern getragen werden musste. Ließ er sie auf der Erde schleifen entstand ein Graben, der so tief war wie ein Gefechtsgraben.
Er ist der keltische Erdgott und der Gott der Verträge, sowie der Gott der Druiden und der Totengott. Er gilt als ein Sohn der Dan und als der Vater von Brigit und Oengus. Die Göttin Morrigan war angeblich seine Geliebte. Man setzt ihn auch mit dem gallischen Sucellos und dem walisischen Gwydion gleich.


Dana
Sie gilt als die bedeutenste irische Göttin. Sie ist die Muttergöttin, von der alle anderen Götter abstammen, die man deshalb Tuatha de Dannan (die Kinder Danas) nennt. Zu ihren Nachkommen zählen Dagda, Nuada, Ogma, Dian-Cecht, Goibnin, Lugh, Lir und Midir. Gelegentlich gilt Dagda auch als ihr Gatte. Normalerweise ist er aber ihr Sohn.
Sie stellt die weibliche Seite der keltischen Mythologie dar. Zusammen mit Anu (der Greisin) und Brigit (der Jungfrau, wahrscheinlich ihre Tochter) bildet sie eine Trias. Leider wird Dana mit Anu und Brigit aus diesem Grunde häufig verwechselt oder gleichgesetzt. In keltischer Zeit betrachtete man die drei manchmal auch als Einheit, als die drei Seiten der weiblichen Schöpfungskraft.


Len von Killarney
Er war ein Bruder Dagdas und ein geschickter Goldschmied. Angeblich war er von einem Regenbogen und von feurigem Tau umgeben. Nach ihm wurden die Seen von Killarney benannt. Früher hießen sie Locha Lein (die Seen den Len).


Lir
Dieser keltische Meeresgott ist mit Poseidon vergleichbar. Er ist ein Sohn von Dana und gilt als der tapferste der Tuatha de Dannan: Man verehrte ihn zunächst in abstrakter Form, später erhielt er dann eine Gestalt. Er lebte in der Grafschaft Armagh, war jedoch für niemanden sichtbar. Seine Eigenschaften und Attribute übertrug man schließlich auf seinen Sohn Mananan und setzte die beiden letztlich sogar gleich.


Lugh
Dieser keltische-irische Lichtgott war auch der Gott des Krieges, der Handwerker, der Künste und der Dichter. Sein Name bedeutet „der Leuchtende“. Man kennt ihn auch unter dem Beinamen Samildanach (der in vielen Künsten Erfahrene).
Er ist der Sohn der Göttin Dana. Seine Amme war Tailtin. Viele Ortsnamen gehen auf seinen Namen zurück, besonders in Zusammenhang mit der Endung –dun, was Festung bedeutet: Lyon, London, Leiden. In der zweiten Schlacht von Mag Tured (oder auch Moytura, gemeint ist das selbe) zielte er mit seiner Schleuder auf das einzige Auge des Riesen Balor und besiegte ihn so.


Macha
Sie gilt als Nachkommin jener Götter, die Irland vor den Kelten beherrschten. In einigen Mythen ist sie die Gattin verschiedener Helden, Könige und Unsterblicher. In einem Mythos heißt es, daß man sie zwang schwanger ein Wettrennen gegen die Pferde Cochobars zu reiten. Sie gewann zwar, starb aber anschließend bei der Geburt von Zwillingen. Im Augenblick ihres Todes sprach sie einen Fluch über die Krieger von Ulster aus, die für ihr Schicksal verantwortlich waren. Danach sollten ihre Nachkommen neun Generationen lang die Wehenschmerzen für fünf Tage und vier Nächte ertragen müssen.


Manana
Er war der Sohn des Meeresgottes Lir und einer der bekanntesten irischen Götter. Er war der Herrscher über die Meere, die jenseits des Landes der Jugend und der Inseln der Toten lagen.
Er ist auch der Meister der Illusion und der Gaukeleien. Da die menschlichen Emotionen mit Wasser vergleichbar sind (unberechenbar und immer in Bewegung), neigen die Menschen dazu, auf Lug und Trug herein zu fallen, auf Menschen, die sie herein legen ebenso, wie auf das trügerische Wasser.
Mananan besaß verscheidene magische Gegenstände. Sein Boot „Ozeankreuzer“ gehorchte dem, der auf ihm fuhr. Es brauchte auf seiner Fahrt kein Steuer und kein Segel. Sein Pferd hieß „Aonbarr“. Mit ihm konnte er über Land und Wasser reiten. Sein Schwert widerstand jeder Rüstung. Ursprünglich gehörten diese Dinge Lugh. Wie sie in Mananans Besitz gelangten ist nicht überliefert.
Sein Thron stand auf der Isle of Man, was dieser auch ihren Namen gab. Er trug einen weiten Mantel, der die Farbe ändern konnte. Wenn es stürmte sagte man, der zornige Mananan schreite umher und wenn man ganz genau hinhöre könne man seinen Mantel im Wind flattern hören. Wellen, die mit Meeresschaum bedeckt waren, sah man als seine Pferde an. In den späteren Sagen um den Helden Cuchulain war es diesem streng verboten sie zu beobachten.
Mananan wird auch die Eigenschaft das Wetter vorhersagen zu können zugeschreiben. Er erreichte dies durch Beobachtung des Himmels.
Er ist jedoch auch ein Totengott, der über Mag Mell herrscht und der Vater von Mongan. Mananan ist es, der den Göttern ihre Unsterblichkeit verleiht, indem er sie aus seinem immer gefüllten Kessel speist.
Auch bei den walisischen Kelten gab es einen Gott namens Mananan. Ihm wurden jedoch andere Eigenschaften zugeschrieben.


Midir der Stolze
Er ist der Herrscher über das Wunderland Mag Mor. Er gilt als der Sohn von Dagda und Dan. Als er einmal ein Auge verlor, ersetzte es ihm sein Bruder Dian-Cecht. Er ist dem gallischen Medru gleich.
Manchmal wird er als jugendlich und schön beschrieben, als edel und freundlich. Er erscheint den Menschen sehr selten und wenn, dann nur Auserwählten. Er trägt ein purpurfarbenes Gewand, hat lange goldene Haare und leuchtend graue Augen. Man stellt ihn einen Speer und einen goldenen Schild tragend dar. Er ist der Gott der Unterwelt und lebt in einem Schloss auf der Insel Mananans (der heutigen Isle of Man). Vor dem Eingang standen zur Warnung Reisender drei Kraniche.


Morrigan
Sie ist ein Kriegsgöttin und gilt als zerstörerische Inkarnation der dreigestaltigen weiblichen Göttin (Dana, Anu und Brigit). Sie kann allerdings auch ein freundliches Aussehen annehmen wenn sie will. Bei ihren Freunden ist sie beliebt, wärend ihre Feinde sie fürchten. Weiterhin hat sie hellseherische Fähigkeiten.
Sie wird auch mit den Gottheiten Badb (Aaskrähe) und Nemain (Raserei) in Verbindung gebracht. Wahrscheinlich handelt es sich dabei jedoch um Morrigan, die nur in anderer Gestalt erscheint. Vor und während einer Schlacht, erschien sie in Gestalt von Raben-Vögeln über dem Schlachtfeld, weshalb Raben für die Kelten als ein schlechtes Omen galten. Vor der Schlacht konnte man sie auch als „Wäscherin an der Furt“ antreffen, wenn sie die Rüstungen derer wusch, die auf dem Schlachtfeld fallen würden
Zeitweise ist sie grausam bis hin zur Perversität. In anderen Kulturen finden sich jedoch interessanterweise Entsprechungen Morrigans. So zum Beispiel in der griechischen Circe und der indischen Kali. Sie wird häufig vogelgestaltig dargestellt.


Nuada mit der silbernen Hand
Er bewachte eines der Heiligtümer der Tuatha de Dannan, ein unbesiegbares Schwert, das in der Schlacht besondere Kräfte entfaltete. Kein Feind konnte ihm widerstehen. Er gilt als einer der ältesten irischen Götter und Königsgott. Er ist der Urahn des irischen Königsgeschlechtes. Weiterhin ist er ein Sohn der Göttin Dan (oder auch Dana) und somit einer der Tuatha de Dannan (der Kinder Danas). In der ersten Schlacht von Mag Tured verlor er eine Hand. Diese wurde ihm in drei mal neun Tagen von seinem Bruder Dian-Cecht durch eine Hand aus Silber ersetzt. In der zweiten Schlacht von Moytura wurde er von dem Riesen Balor getötet.


Ogma
Er ist der Gott des Lernens und des Schreibens. Ihm schreibt man die Erfindung der Ogham-Schrift zu, dem einzigen eigenen Schriftsystem der Kelten. Er ist ein Kulturgott und der Gott der Barden und der Beredsamkeit. Auch er ist ein Sohn von Dan und damit ein Tuatha de Dannan. Er entspricht dem gallischen Ogmios.
Sein Name bedeutet auch „der Sieger“, „der mit dem Antlitz der Sonne“ oder „der mit dem Löwenfell“. Er war der Vorkämpfer der Götter und war für den Kampfesgeist der Krieger zuständig.


Sinend
Sinend war die Tochter Lodans (dem Sohn von Lir). Sie besuchte häufig eine Quelle im Feenreich. Am Ufer dieser Quelle wuchsen die Früchte der Wissenschaft, Dichtkunst, Inspiration und Weisheit. Ihre Schalen sprangen alle zur selben Zeit auf und die Nüsse fielen ins Wasser. Dort lösten sie eine purpurne Welle aus.
Sinend beging eine nicht überlieferte Sünde. Das Wasser erhob sich gegen sie und trug sie mit sich fort an die Ufer des Flusses Shannon, wo sie starb. Seitdem trägt der Fluß diesen Namen.


Tuatha de Oannan
Dieser Name bezeichnet die Kinder der Gottheit Danu. Sie sind die altirischen Götter, die über das Meer kamen und das Land in Besitz nahmen. Manchmal heißt es auch sie schwebten auf einer Wolke auf den Boden hernieder. Ihre Feinde sind die Fomoiri, die halb Mensch und halb Ungeheuer waren und aus der Ferne stammten. Der ewige Kampf zwischen den Tuatha de Dannan und den Fomoiri, läßt sich mit dem ewigen Kampf zwischen Gut und Böse beschreiben. (Es gibt jedoch auch einen wissenschaftlicheren Erklärungsversuch: da Irland in drei Wellen besiedelt wurde, könnte es sich bei dieser Überlieferung auch um eine Auseinandersetzung zwischen bereits in Irland lebenden und einwandernden Menschen handeln.)
Die Tuatha de Dannan haben unter den walisischen Kelten eine Entsprechung in den Kindern der Gottheit Don. Bei den Iren sind sie eindeutig Götter. In Wales werden sie jedoch als Menschen gesehen. Vermutlich haben Don und Danu den gleichen Ursprung.
In den Schlachten von Mag Tured kämpften sie gegen ihre Feinde die Fomoiri. Obwohl sie letztendlich siegreich waren wurden sie später selbst von den Milesiern geschlagen (den Söhnen des Mil). Man verbannte sie als Sidhe in die großen grasbewachsenen Grabhügel, wo sie als jenseitige weiterleben.


Weitere Götter
Es läßt sich schlecht sagen, ob die anderen Götter und Unsterblichen weniger bedeutend waren oder ob uns ihre wahre Bedeutung einfach nur nicht überliefert ist. Jedenfalls ist über sie meist nur wenig mehr als ihr Name bekannt. Die Überlieferungen keltischer Mythen sind und bleiben bruchstückhaft.

Abarta:
Abarta war bei den irischen Kelten ein schalkhafter Gott, der zu den Tuatha de Danann gehörte. Nachdem sie von den Milesiern besiegt wurden, verbannte man ihn und seinesgleichen unter die Erde.
Gelegentlich erscheint er irischen Helden wie zum Beispiel Finn Mac Cool. Ihm bot er an ihm zu dienen und schenkte ihm und seinen Leuten ein wildes graues Pferd. Das Pferd ließ sich kaum aufzäumen und bewegte sich erst von der Stelle als sich 14 tapfere Männer auf seinen Rücken setzten. Abarte führte sie mit dem Pferd in die Anderwelt. Aber Finns Gefolgsleute nahmen die Spur auf und folgten ihrem Anführer mit einem Zauberschiff. Abarta musste seine Gefangenen freilassen aber es wurde Frieden zwischen ihnen geschlossen.

Badb:
Badb gilt als eine Erscheinungsform der irischen Göttin Morrigan. Nach einem Kampf nannte man das Schlachtfeld „Land der Badb“. Sie taucht gewöhnlich in Gestalt einer Krähe auf. In einem Mythos stiftet sie in dieser Gestalt so viel Verwirrung, daß die Tuatha de Danann ihre Feinde die Fomori besiegen konnten.

Bile:
Bile ist der irische Unterweltsgott und der Stammvater der Iren. Um den Tod der Göttin Ith zu rächen landete er an einem 1. Mai in Irland mit einem Schiff. Er ist der Vater von Mil und der Bezwinger der Tuatha de Danann.

Carman:
Carman war die irische Festgöttin, die die Natur- und Bodenkräfte verkörperte. Außerdem war sie eine große Zauberin. Sie wurde von den Tuatha de Danann gefangen genommen und ihre Zauberkräfte gebannt.

Dian-Cecht:
Dian-Cecht ist ein Arztgott aus der Götterwelt der irischen Kelten. Als ein Sohn von Dana gehört er zu den Tuatha de Danann.
Seinem Bruder Nuada ersetzte er die abgeschlagene Hand in einer Zeit von drei mal neun Tagen durch eine bewegliche Hand aus Silber. Seinem Bruder Midir ersetzte er das ausgeschlagene Auge. Er ist es auch, der die in einer Schlacht Gefallenen in einen wundertätigen Kessel taucht und sie damit wieder lebendig werden läßt.

Donn:
Donn ist ein Totengott der Iren und der Sohn von Mil. Er selbst ist auf der Insel der Toten (die Tech Duinn heißt) ertrunken. Sie befindet sich im SW Irlands.

Eriu:
Eriu ist eine Göttin der irischen Kelten. Sie gehört zu den Fomori, ist die Mutter von Bress und die Tochter von Delbeath. Sie ist die Personifikation der Insel Irland, der sie auch ihren einheimischen Namen gab: Eire.

Fomori:
Den Mythen der irischen Kelten nach waren sie die Ureinwohner Irlands: riesenhafte Dämonen der Unterwelt, die Irland vor den Tuatha de Danann bewohnten. In der Schlacht von Mag Tured wurden sie von den Tuatha de Danann endgültig besiegt. Zu ihnen gehören Elatha, Eriu, Bress und Balor.

Flidais:
Sie ist die Göttin der Wälder.

Goibnin:
Er ist ein unsterblicher Schmied und Brauer, und gehört mit Luchta (dem Erbauer) und Creidne (dem Gelbgießer) zu einer Dreiergruppe göttlicher Handwerker. Von den Römern wurde er mit dem römischen Schmiedegott Vulcanus gleichgesetzt, welcher wiederum dem griechischen Hephaistos entspricht. In der walisischen Literatur kennt man ihn als Gofannon. In modernerer Zeit nennt man ihn auch Gobban oder Gobban Saer.
Goibniu ist der irische Gott des Schmiedehandwerks. Er besitzt den Met des ewigen Lebens. Er wurde in der Schlacht von Mag Tured verwundet, konnte jedoch mit Hilfe eines Gesundbrunnens genesen.

Machas:
Als Machas bezeichnete man bei den irischen Kelten eine Gruppe von drei Erd-, Mutter- und Kriegsgöttinnen, die in ihren Aufgaben den drei Ständen des irischen Volkes entsprachen: Priester, Krieger und Volk. Einige dieser Göttinnen wurden mit irdischen Königen vermählt, so zum Beispiel Macha, die Frau des Nemed.

Mebd:
Mebd ist eine irische Erd- und Fruchtbarkeitsgöttin. Sie war die Gattin von 4 irdischen Königen. Erst durch diese „Heilige Hochzeit“ mit ihr konnten sie zu Herrschern aufsteigen.

Mag Ruith:
Bei den irischen Kelten war Mag Ruith ein einäugiger Sonnengott. Er konnte wie ein Vogel durch die Lüfte fliegen und fuhr in einem Wagen aus heller Bronze über den Himmel.

Sheila-na-Gig:
Die keltische Fruchtbarkeitsgöttin Sheila-na-Gig verehrte man überall auf den Britischen Inseln. Ähnlich der griechischen Baubo wehrt sie das Böse ab, indem sie ihm die Pudenda zeigt. Obwohl sie nach der Christianisierung als böse Dämonin angesehen wurde, stellte man sie nach wie vor an den Außenwänden von Kirchen dar um das Böse fern zu halten.

Tailtiu:
Bei den irischen Kelten galt Tailtiu als Erd- und Festgöttin, sowie als Verkörperung der Boden- und Naturkräfte. Sie war die Erzieherin und Amme des Gottes Lugh solange dieser noch keine Waffen tragen konnte. Lugh versprach ihr , wenn es so weit ist, sie in der nach ihr benannten Ebene von Tailtiu zu begraben. Als sie starb löste er dieses Versprechen ein.

Tethra:
In der Mythologie der irischen Kelten war er ein König der Fomori und der Herrscher über Mag Mell. Er wurde in der ersten Schlacht von Mag Tured getötet.

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