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Johanna von Orléans (Jeanne d´Arc)

JeanneDie Jungfrau von Orléans geboren als Bauernmädchen in Domremy(6. Januar 1410/12) wuchs sie auf, wie all die anderen Mädchen.
Als sie 13 oder 17Jahre alt war (nach Quellen vergleichen wurden beide Daten genannt, welcher nun stimmt weiß ich leider nicht), suchten sie Stimmen heiliger Christen auf. Genannt werden hier:

Erzengel Michael
Heilige Katharina
Heilige Margaret

Das junge Bauernmädchen wird aufgefordert Frankreich zu befreien, das durch die Hand Englands eingenommen wurde war.
Ebenso sollte sie Dauphin wieder auf den Thron verhelfen.

1429 schaffte sie es die Stadt Orléans zu befreien. Mit ihrem jugendlichen Elan und der Unterstützung ihrer Brüder schaffte sie es die französische Armee wieder zu motivieren. Sie bekam allerdings vom Dauphin die Anweisung Männerkleidung zu tragen, bis zu ihrem Lebensende.

Hier wird auch in manchen Berichten erwähnt das sie auch ihren Namen in Johan ändern musste. Nach diesem Sieg wurde sie aber als Frau gefeiert und man verlieh ihr den Titel „Jungfrau von Orléans“ dieser sollte noch mehr die Armee motivieren. Dieser Titel soll an die Jungfrau Maria erinnern und somit ihre Stellung zu Gott betonen.

Nach vielen weiteren Siegen über die Engländer wurde im Jahre 17. Juli 1429  in Reims der Dauphin Karl VII. zum König Frankreichs gekrönt.

Da auch die Burgunder in Frankreich waren und Städte wie Paris und Compiègne wollte Johanna auch diese befreien. Karl VII. zögerte, gab dann allerdings doch den Befehl die Burgunder zu verjagen. Der Angriff auf Paris musste allerdings abgebrochen werden.

1430 führte Johanna, das Heer gegen die Stadt Compiègne, wo sie von den Engländer gefangen genommen wurde. Zweimal wurde wollte sie fliehen, was ihr missglückte. Man verkaufte sie an den Bischof von Beauvais (Pierre Cauchon), er klagte Johanna wegen Ketzerei an.

Der Prozess gegen sie fand am 21. Februar 1431  in Rouen statt. Da sie behauptete mit Gott zu reden, bzw. seinen Boten, wurde sie wegen Ungehorsam gegenüber der Kirche verklagt. Als Beweise galten noch weitere Sachen:

Ihre Kleidung, die eines Mannes
Ihren zweiten Fluchtversuch, ein Sprung von einem 20 Meter hohen Turm stellte man als Selbstmordversuch dar.

All dies trug zur Gottes Lästerung bei.
Es war einer Frau nicht gestattet die Kleidung eines Mannes zu tragen, ebenso galt ein Selbstmord als Frevel gegen die Kirche dar.
Die Richter entschieden sich gegen die übliche Folter, da die Willensstarke Johanna, angab alles was sie unter Folter sagte zu Widerrufen. Man glaubte ihr dies, da man in ihr nicht mehr das junge Bauernmädchen sah, sondern eine „Hexe“.

Nachdem die Universität von Paris angerufen worden war und diese ihre Schuld bestätigte, wurde Jeanne verurteilt und der weltlichen Gewalt zur Vollstreckung der Strafe übergeben.
Da sie nicht sterben wollte unterzeichnete sie ein Geständnis, indem sie angab, sich die Stimmen nur ausgedacht zu haben und die Autorität der katholischen Kirche anerkennt.

Dies Geständnis zog sie allerdings kurz darauf zurück.

Am 30. Mai 1431 wurde sie auf dem Scheiterhaufen, als Ketzerin und Hexe, verbrannt.
Auf dem Scheiterhaufen soll sie immer wieder nach Jesus gerufen haben, der sie allerdings nicht erhörte.
Ihre fast verkohlte Leiche wurde der schaulustigen Meute gezeigt, um denen zu beweisen, das sie nur ein einfaches Mädchen war.

Danach wurde ihre Leiche ganz verbrannt.
Durch eine Bittstellung ihrer Eltern im Jahre 1456 wurde die Verurteilung von Johanna, als Hexe, annulliert, somit wurde der Ruf von ihr und ihrer Familie wieder rein gewaschen.

1909 wurde Jeanne d´Arc von der Katholischen Kirche selig gesprochen und schließlich 1920 zur Heiligen ernannt.
Sie gilt heute noch in Frankreich als Heldin und wird als die Patronin Frankreichs, von Rouen und Orléans verehrt.

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