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Troja

Lage Trojas, Spartas, Mykenes und Ithakas

TrojaGründung und Standort Trojas
Laomedon war der Vater von Priamos. Auf ihn geht die Befestigung der Burg und Stadt Ilion zurück, die nach der Landschaft Troas auch Troia oder Troja genannt wurde.

Ilos erhielt als Siegespreis in Kampfspielen neben Jünglingen und Jungfrauen eine Kuh, von der ein Orakel empfahl, eine Burg dort zu bauen, wo diese sich niederlege. Da die Kuh sich in der Landschaft Troas niederließ, baute Ilos dort die Burg Ilion, nachdem hier als weiteres Zeichen die Göttin Athene das sogenannte Palladion hatte fallen lassen. Ilos ist somit der Gründer Trojas.

Ursprünglich war Ilions Urgroßvater Dardanos, ein Sohn Zeus´ und einer Nymphe, in alten Zeiten von der Insel Samothrake nach Kleinasien gekommen. Er erhielt zwischen Küste und Idagebirge Land, das nach ihm Dardania hieß (und wovon möglicherweise heute noch der Name „Dardanellen“ für die im Altertum „Hellespont“ genannte Meerenge kündet).
Das Volk waren seitdem die Dardaner. Die Troas ist ein weiterer Name für die genannte Gegend, beziehungsweise bezeichnet dieser Name das engere Gebiet um Ilion oder Troja. Die Troas hatte seinen Namen nach Tros, dem Vater von Ilos und Enkel von Dardanos.

Troja lag an der Dardanelle, früher hieß diese Meeresenge Hellespont. Troja profitierte von dieser Meeresenge, da dort der Dardanellen Handelsweg lang führte (und Troja diesen bewachte).

Troja steht, (bzw. die letzten Überreste der Stadt) auf dem Hügel Hisarlikan den Flüssen Skamandros und Sinios. Später wurde die Stadt Troja in Ilion umbenannt.

Man fand auch heraus, dass es in diesem Hügel mehrere Ruinen einer Stadt gab. Wahrscheinlich wurde Troja immer wieder neu errichtet – auf den Überresten der gefallenden Stadt. Wie genau die anderen Trojas vernichtet wurden, kann ich nicht genau sagen – Nur, dass sie einmal einem Feuer zu Opfer fiel.


Der Krieg
Homer berichtete in seiner Ilias vom trojanischen Krieg. Diese Geschichte ist gespickt mit Mythen und Legenden. Einige Begebenheiten mögen wahr sein, andere nicht mehr als eine fantastische Geschichte.
Als Auslöser des Krieges wird ein göttlicher Streit genannt.

Auf der Hochzeit von Peleus und der Meeresgöttin Thetis wurden alle Götter eingeladen bis auf Eris, die Göttin des Streites. Diese kam trotzdem und warf einen Apfel mit der Aufschrift „die Schönste“ in die Menge der Götter. Sofort begannen die Göttinen Hera „Frau des Zeus“, Athene „Göttin der Weisheit“ und Aphodite „Göttin der Liebe“ damit sich zu streiten, welche von ihnen Anspruch auf den Apfel habe.
Der trojanische Königssohn Paris bekam den Auftrag von Zeus, den Apfel der schönsten der drei Göttinen zu geben. Aphrodite bekam den Zuspruch und Paris dafür die schöne Helena, die spartanische Königstochter. Paris entführte sie nach Troja.

Um die Schmach zu rächen, versammelten sich die Griechen in Aulis zu einem Kriegszug gegen Troia. Mit 1200 Schiffen segelten sie gen Troja; der Atride Agamemnon, König von Mykene, Bruder des Menelaos war der Anführer.

Die Belagerung dauerte 10 Jahre lang, danach zog sich Achilleus aus der Schlacht zurück. Er war zornig auf die Politik von Argamemnon. Nach dem Tod seines Freundes Patroklos kehrte er allerdings wieder zurück. Durch den Tod des trojanischen Kriegshelden Hektor rächte er den Tod seines Freundes. Dies wird heute als erstes Zeichen des Sieges über Troja gewertet.

Das Trojanische Pferd
Noch im selben Jahr hatte der Ithaka Odysseus die listige Idee mit dem wohl bekanntesten Element der trojanischen Geschichte: Das „Trojanische Pferd“.

Um hinter die Mauer Trojas zu gelangen, versteckten sich die griechischen Soldaten in dem hölzernen Pferd. Homer beschrieb den Bau des Pferdes so:
Epeos machte die Beine des wunderbaren Pferdes. Dann baute er Bauch, Rücken und Kopf, an dem er eine lange, wehende Mähne befestigte. Zwei Edelsteine in den Augenlöchern ließen den Blick des Pferdekopfes lebendig erscheinen, die gespitzten Ohren schienen das Aufbruchssignal zu erwarten…

Trotz der Warnungen des Priesters Laokoon hörten die Trojana auf ein Orakel, welches den Sieg garantierte, wenn man das Pferd in den Hof brachte. Der Priester nahm daraufhin einen Speer, den er in den Bauch des Pferdes warf. Ein Soldat im Inneren wurde verletzt und stöhnte. Die Trojaner aber ignorierten das Stöhnen und brachten das Pferd in den Hof. Damit nichts weiter passieren konnte, entsandte Poseidon Schlangen und brachte den Priester und dessen Söhne um, auf Befehl von Zeus hin.

In der Nacht sprangen die Griechen heraus, öffneten das Stadttor, ließen ihre Armee hinein und das Blutbad begann. Schließlich erstürmten die Griechen den Königspalast. Später plünderten sie die Stadt und brannten sie nieder. Nur einige wenige Trojaner entkamen, der Bekannteste von ihnen war Äneas, dem die Göttin Venus befahl, dass er aufhören zu kämpfen und mit den heiligen Kunstbildern in die Ferne reisen soll.
Das tat er dann auch und kam nach jahrelanger Fahrt in das spätere Latium, wo er (wie die Griechen glaubten), das Volk der Latiner gegründet haben soll.

Die Griechen siegten zwar – allerdings brachte der Sieg ihnen wenig Glück. Die wenigen, die nach Hause kamen, starben eines schmachvollen Todes, da ihre Frauen meist neu geheiratet hatten oder einen neuen Mann im Haus hatten. Agamemnon wurde beim Essen erschlagen und auch der Ithaka Odysseus traf auf mehrere Nebenbuhler. (Siehe die Irrfahrten des Odysseus)

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