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Turiner Grabtuch

Die Geschichte des Grabtuches
Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem 6. Jh (Edessa und Konstantinopel). 1247 kam das Grabtuch nach Frankreich; 1357 befindet es sich in der Stiftskirche Lirey und seit 1453 ist es im Besitze des Hauses Savoyen, welches es in der damaligen Hauptstadt Chambéry verwahrte. 1532 erlitt das Grabtuch bei einer Feuersbrunst schwere Brandschäden und wurde in der Folge ausgebessert. Seit 1578 ist es in Turin. Der letzte italienische König, Umberto II. schenkte das Linnen 1983 dem Hl. Stuhl.

Der wissenschaftliche Beweis
Es ist klar, dass sich Wissenschafter vieler Richtungen intensiv mit der Frage der Echtheit des Grabtuches beschäftigen. Die Forschungsergebnisse der sog. „Sindologie“ sind bemerkenswert. So konnte man die Blutgruppe des ins Grabtuch gewickelten Gekreuzigten bestimmen und die genetische Uebereinstimmung von Blutresten und Hautpartikel (DNA) feststellen. Das Linnen stammt nicht aus dem Mittelalter; es handelt sich um eine 2000 Jahre alte jüdische Handarbeit. Der Zürcher Kriminologe Max Frei fand Pollen von Pflanzen, die in Palästina im Verlaufe des 1. Jh n.Chr. verschwanden. Auch amerikanische Forscher, die hauptsächlich bei der NASA und der Luftwaffenakademie der USA tätig sind, datieren aufgrund der gefunden Mikroorganismen die Entstehungszeit des Grabtuches um die Zeitenwende. Es wird von den Forscher auch ziemlich einhellig ausgeschlossen, dass das Tuch im 13. oder 14. Jh. entstanden sei. Es ist ganz offensichtlich, dass kein Fälscher im Mittelalter über all jene Kenntnisse verfügt haben kann, welche die jüngsten wissenschaftlichen Untersuchungen zu Tage gefördert haben. Einig ist man sich auch, dass es sich um keinen nachträglichen Farbauftrag handeln kann.

Grosses Aufsehen erregten die 1988 in Oxford, Tucson und Zürich durchgeführten Radio Carbon Untersuchungen (C14-Analyse), welche das Grabtuch auf die Zeit von 1260 bis 1390 datierten. Neuere Forschungsergebnisse, vor allem unter Berücksichtigung der Raumfahrttechnik und der Kernphysik lassen die Ergebnisse dieser Radio Carbon Tests in einem ganz anderen Licht erscheinen: die angewandte Methode und die Art ihrer Durchführung war aufgrund der Umstände schlicht ungeeignet das Alter des Grabtuches zu bestimmen.
1532 erlitt das Grabtuch bei einer Feuersbrunst schwere Brandschäden und wurde in der Folgezeit ausgebessert. Seit 1578 ist es in Turin. Der letzte italienische König, Umberto II., schenkte das Leinentuch 1983 dem Heiligen Stuhl.
Das grösste Rätsel des Grabtuchs konnte bisher auch durch Untersuchungen nicht gelöst werden: auf welche Weise das dreidimensionale Bild auf das Tuch kam; denn es unstreitig, dass kein Maler des 13. Jahrhunderts ein solches Gemälde fabrizieren konnte. Eine Mikroanalyse hat zudem das Fehlen von Malspuren ergeben. Festgestellt wurde dabei nur eine 1/80 Millimeter dünne graugelbliche Verfärbung an den Flachsfasern, die von keinem Maler hätte aufgebracht werden können.
Einige Wissenschaftler haben eine Vermutung geäußert, die eher als Fantasy gelten kann, als eine Tatsache.

Die Vermutung wie das Bild auf das Leinen kam, war:
Da in der Bibel steht Jesus sei auferstanden, vermuten die Wissenschaftler das eine Atome chemische Reaktion das Bild auf das Leinen bannte. Als Jesus aufstieg (nur die Seele) wäre ein Teil seiner Seele am Leinen hängengeblieben.

Die These ist genauso, ich nenne es mal Verrückt, wie die These einiger Naturvölker das eine Kamera, die Seele des Menschen fangen würde.
Allerdings wird die These, das Seelenteile dort fest hängen, von der Katholischen Kirche anerkannt.

1988 kam der große Schock!
Laut einer Radiokarbonuntersuchung, sei das Leinen erst im 12Jhd. n. Chr. entstanden. Allerdings war damals die Radiokarbontechnologie noch nicht so gereift wie sie es heute ist.

Wissenschaftler fechten allerdings diese Erkenntnis ab: „die angewandte Methode und die Art ihrer Durchführung sei aufgrund der Umstände schlicht ungeeignet gewesen, das Alter des Grabtuches zu bestimmen.“

Man fand neben den Blumen abdrücken auch einen Münzabdruck. Auf dieser Münze kann man den Schriftzug „„TIBERIOU CAISEROS“ (Kaiser Tiberius) lesen. Dieser Abdruck zeigt, das dieses Tuch aus dem Jahre 29 n. Chr. oder kurz danach erstellt wurde (die Abildungen zumindest), da in diesem Jahr, der Prägefehler auf der Münze geschah. Eigentlich müßte nämlich auf der Münze „„TIBERIOU KAISEROS“ stehen also ein „K“ anstatt des „C“. Die auf die Lider gelegten Münzen – ein altjüdischer Beerdigungsbrauch – waren „mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit“ unter Pontius Pilatus ca. 26 bis 31 n. Chr. geprägt worden. Die Münze wurde nach alten jüdischen Brauch auf die Augenlider des Toden gelegt.

Neue Anhaltspunkte stellten italienische Forscher fest, die im Jahr 2001 Fotoaufnahmen der Rückseite des Grabtuchs machten. Mit speziellen Linsen wurde ein abgeflachter Scanner zwischen der Hinterseite und einer Schutzhülle eingeführt, den Nonnen vor fast 500 Jahren nach einem Brand angebracht hatten.

Auf der Rückseite wurden zwar Blutflecken gefunden, jedoch keinerlei Abdruck einer menschlichen Gestalt, womit die von einigen Kritikern vertretene Theorie widerlegt wurde, das Abbild könne von einem Hochrelief stammen und durch Erwärmung entstanden sein.
In diesem Fall müssten Spuren des Abdrucks auch auf der Rückseite zu sehen sein, argumentieren die italienischen Forscher, nach deren Auffassung das im Turiner Dom aufbewahrte Tuch keine Fälschung ist.

Der vom Papst berufene offizielle Hüter des Grabtuchs, der Erzbischof von Turin, hält die jüngsten Ergebnisse für ausreichend beweiskräftig. Zum ersten Mal bekannte er ganz offen: „Ich bin überzeugt, daß das Sindone das Tuch ist, in das Jesus nach seinem Tod am Kreuz eingewickelt wurde.“

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